Unsensible Fahrscheinkontrolle

Tränen über die Feiertage

Ausgerechnet am letzten Schultag vor Weihnachten wird das 8-jährige Mädchen bei der Heimfahrt ohne Ausweis in der Linie 7 erwischt und mit einer Zahlungsaufforderung über 95 Euro nach Hause geschickt.
Kinder sind nun einmal so. Und es ist keine lehrreiche Erziehungsmaßnahme wie die Kontrolleure mit der vermeintlichen Schwarzfahrerin umgehen – es ist ein wahres Trauma für das kleine Mädchen.
Und besonders schlimm ist es, dass die Angelegenheit – weil um 13Uhr ist Dienstschluss bei Securitas – nicht geklärt und damit erledigt werden konnte und es somit keine Weihnachtsfreude für die Kleine geben wird aber auch nicht für ihre Familie, denn 95 Euro Strafe können sie sich nicht leisten.

Wer trägt die Verantwortung?

Verantwortlich für dieses unnötige Leid – das kleine Mädchen hat ja wie alle Schüler einen Schülerfreifahrausweis und war auf Grund ihrer Schulsachen als Schülerin zu erkennen – sind nicht die Securitasmitarbeiter selbst sondern deren Vorgesetzte, die ein lückenloses Strafen fordern und die Graz Linien, denen es nicht gelingt, eine Firma als Kontrollorgan zu finden, die Balance halten kann zwischen echten Schwarzfahrern und patscherten Kindern.

Ich veröffentliche diesen Brief als Bitte an das Christkind, den Fehler des kleinen Mädchens weihnachtlich zu behandeln und von einer Einbringung der Geldstrafe abzusehen.

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