Viel ,Schotter’ gescheffelt: Café Graz mit Klaus Leutgeb

Corona bremste seine Konzerte: Klaus Leutgeb
  • Corona bremste seine Konzerte: Klaus Leutgeb
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Eine Serie von Rudi Hinterleitner

Er ist, salopp gesagt, ein "bunter Vogel". Seine Vergangenheit war durchaus turbulent. Er eckte mitunter rundum an und hatte mehr Feinde als Freunde. Die Rede ist von Klaus Leutgeb, ein streitbarer Bursche vormals, mitunter auch noch heute. Auch sein Internist hat damals über seine gesundheitlichen Daten nicht gejubelt – Operationen waren die Folge. Aber dies ist ein Blick zurück – die Gegenwart und Zukunft spielen andere Stücke. Und das begann mit der Übernahme des Schwarzl-Freizeit-Zentrums. Das war 2008 – da startete er aus der "Schottergrube" massiv durch.

Virus als Gegner

Mit Open Airs, mit Festivals, Oktoberfesten – da hatte er plötzlich andere Gegner. Eben jene, die sich durch seine Aktivitäten in ihrer Ruhe gestört sahen. Aber: Das SFZ wurde zu einer tollen Institution nahe von Graz. Ein Potenzial, an dem auch die Stadt Graz nun nicht mehr vorbeikommt. Und damit sind wir beim Thema. Klaus erweiterte den Bereich rund um den See und wurde ein Big-Player der Veranstaltungs-Szene.
Er verlagerte seine Aktivitäten in die Krieau nach Wien, zog von dort, auch in Deutschland und in der Schweiz, riesige Events auf und baute, gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Isabella, ein Netzwerk auf, das beachtlich ist. Er wurde zum Fitness-Freak, mit seinen beiden Hunden hetzt er täglich um die Häuser. Aber: Das Virus hat ihn auch hart getroffen, das März-Konzert mit Helene Fischer in Gastein (fast 30.000 Tickets verkauft) wurde ins nächste Jahr geschoben, die Münchner Olympiapark-Party mit Andi Gabalier im Juli wackelt, auch da blickt man bereits ins Jahr 2022.

Neuer Job Bademeister?

„Wir sind nur Virus-Passagiere, wir können nur warten.“ Nicht warten will die Stadt Graz, man möchte das SFZ zum neuen Freizeit-Hit machen. Für Leutgeb kein Problem, allerdings sind drei „Player“ ins "Match" inkludiert. Zunächst Altmeister Karl Schwarzl, der die Mietrechte an Porr vergeben hat. Diese wiederum hat den See -und Freizeitbereich an Leutgeb verpachtet. Und dieser hält fest: „Unbefristet – aber ich bin gerne bereit, hier nicht im Weg zu stehen. Man muss aber auch Premstätten-Bürgermeister Burli Scherbinek einbinden. Ich kämpfe seit Jahren um eine ordentliche Öffi-Anbindung, man hätte schon damals auch das Stadion bei uns bauen sollen.“ Kurz und gut: Lässt sich Leutgeb seinen Vertrags-Rücktritt aus der vormaligen Schottergrube vergolden? Da lacht er: „Bürgermeister Siegi Nagl braucht keinen Lkw voller Scheine, wenn er will, bin ich als Beiwagerl mit an Bord und mache für ihn den SFZ-Bademeister."


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen