99ers und Eiskunstlauf-EM: Zwischen Ligaalltag und Eissuche

Unter Strom: Colton Yellow Horn (l.) und Co. wollen die Revanche gegen die Vienna Capitals.
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Während die 99ers auf Revanche gegen die Capitals brennen, bahnt sich eine Lösung der Eis-Problematik an.

Es gibt aktuell definitiv langweiligere Themen als alles rund um das Eis in der Murmetropole. Die Eishockey-Cracks der 99ers schlagen sich in der Pickround hervorragend, mussten aber einen Dämpfer gegen die Capitals aus Wien einstecken. Am kommenden Freitag, dem 1. März, gibt es um 19.15 Uhr im heimischen Bunker aber die Chance zur Revanche. Und mit dem Bunker ist man schon beim eigentlich bestimmenden Thema: Durch den Sieg des Grunddurchgangs haben sich die 99ers für die Champions Hockey League (CHL) qualifiziert. Unglücklicherweise sollte just, wenn das Semifinale in diesem prestigeträchtigen Bewerb anstünde, im Bunker die Eiskunstlauf-Europameisterschaft stattfinden. Jetzt wird noch dringender als zuvor nach Eisflächen für die EM, das Training und die Spiele der 99ers sowie den gesamten Nachwuchsbetrieb gesucht. Eine Lösung bahnt sich allerdings an.

Die Revanche

Zuerst steht aber die aktuelle Saison der 99ers im Vordergrund. Manager Bernd Vollmann will gegen die Capitals das wahre Gesicht seiner Mannschaft sehen: "Es gibt im Sport keine Niederlagen zur richtigen Zeit, aber wir werden wegen diesem 3:8 in Wien jetzt auch nicht alles schlecht reden. Wir wollen am Freitag die Revanche und die Tabellenführung zurückerobern, das ist große Motivation für das Team."
Für die Play-Offs hat Vollmann dann aber keine Vorgaben mehr: "Wir schauen nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern von Drittel zu Drittel. Natürlich wollen wir den ,Fluch' brechen und eine Runde in den Play-Offs überstehen, aber wir haben unsere Saisonziele schon übertroffen, alles weitere ist Draufgabe!"

Schwarzl als Lösung?

In der Hallen-Problematik während der Eiskunstlauf-EM im kommenden Jänner hält sich Vollmann bedeckt: "Die Stadt muss eine Lösung finden. Wir rechnen grundsätzlich nicht damit, dass wir bis ins Semifinale der CHL kommen, aber Salzburg hat gezeigt, dass auch das schnell ,passieren' kann. Deswegen ist von unserer Seite klar, dass wir den Bunker nur schwer räumen können." Laut dem Leiter des Grazer Sportamtes, Thomas Rajakovics, steht man in dieser Frage kurz vor einer Lösung. Diese könnte die Schwarzl-Halle in Premstätten sein, wo die Eiskunstlauf-EM statt im Liebenauer Bunker ausgetragen werden könnte. "Wir befinden uns in Gesprächen mit dem Eiskunstlaufverband. Die Verhandlungen laufen, eine gute alternative Lösung liegt am Tisch." Dass es sich dabei wie kolportiert um die Schwarzl-Halle handelt, will Rajakovics nicht bestätigen, er betont allerdings klar: "Wenn die EM wirklich nach Premstätten ausweichen würde, wäre das eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob der Andrang der Grazer auf Eisflächen wirklich so hoch ist. Wir würden uns definitiv bemühen, die Fläche länger stehen zu lassen und diese auch für den Publikumslauf zu nutzen."

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