Graz verschärft Maßnahmen
Ab heute Maskenpflicht am Grazer Jakominiplatz

Maske auf! Am Grazer Jakominiplatz gilt bis zum 18. Februar Maskenpflicht auch im Freien.
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  • Maske auf! Am Grazer Jakominiplatz gilt bis zum 18. Februar Maskenpflicht auch im Freien.
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  • hochgeladen von Roland Reischl

Graz. Aufgrund der steigenden Zahlen an Corona-Infektionen hat sich die Stadt Graz entschlossen, verschärfte Maßnahmen zu verordnen.

Der Jakominiplatz ist eindeutig der "hot spot" von Graz, nirgend wo sonst bewegen sich gleichzeitig so viele Menschen wie auf dieser Verkehrsdrehscheibe. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Graz entschieden, hier besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuführen: Ab heute Samstag, dem 15. Jänner, gilt auf dem Jakominiplatz Maskenpflicht. Diese gilt täglich von 6 bis 20 Uhr und ist vorerst einmal bis 18. Februar gültig.

Maskenpflicht auch auf Märkten

Zusätzlich hat man auch beschlossen, die Maskenpflicht für Bauernmärkte einzuführen – sie gilt also auch für den Kaiser-Josef-Platz, den Lendplatz, den Hofbauerplatz, sowie in Andritz im Bereich vor der Volksschule Viktor Kaplan und in der Andritzer Reichsstraße, jeweils immer während der Marktzeiten.

Hintergrund der Maßnahmen: Die Infektionszahlen sind derzeit in Graz so hoch wie noch nie zuvor in dieser Pandemie: Die 7-Tages-Inzidenz beträgt in der Landeshauptstadt momentan 811,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen.
"Die Wand - also der prognostizierte Anstieg durch die Omikron-Infektionen - rückt deutlich näher", bestätigt Eva Winter den Anstieg durch die neue Mutation. Die Leiterin des Gesundheitsamtes appelliert, verstärkt alle Schutzmaßnahmen in geschlossenen Räumen wie auch im Freien zu beachten:

  • Abstand zu anderen Personen einhalten
  • FFP2-Masken tragen
  • und sich impfen bzw. die Impfung auffrischen lassen

Denn: "Omikron weist eine höhere Virenlast in den oberen Atemwegen auf und ist viel ansteckender. Omikron verläuft zwar milder, aber auch eine solche Infektion kann zu ernsten Problemen und Langzeitschäden führen", betont die Medizinerin.

Infrastruktur gesichert

Im Bereich der kritischen Infrastruktur der Stadt Graz, wie zum Beispiel der Feuerwehr, der Müllabfuhr, Energie-/Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung, öffentliche Verkehrsmittel und in den Geriatrischen Gesundheitszentren, wurden erhöhte Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit diese wichtigen Leistungen gesichert bleiben. Dazu zählen neben den oben erwähnten organisatorischen Maßnahmen auch umfangreiche Test- und Hygienemaßnahmen sowie individuelle Stufenpläne.

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