Altbürgermeister Alfred Stingl meint: "Wir brauchen eine Portion Optimismus"

Hofft, dass die Menschen die derzeitige Situation ernstnehmen und sich an die Ausgehverbote halten: Alfred Stingl
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  • Foto: Foto Jörgler
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Der WOCHE-Ombudsmann spricht über Solidarität und richtet einen Appell an die Leute.

"Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht." Dieser Ausspruch vom ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl hat auch heute noch Gewicht.
Gerade jetzt, wo die ganze Welt durch das Coronavirus aus den Fugen geraten zu sein scheint, ist es wichtig, jenen Mitmenschen zu helfen, die das selbst nicht können. Einer, der sich Zeit seines Lebens für andere eingesetzt hat, ist der Grazer Altbürgermeister Alfred Stingl. Doch auch er stößt nach 15 Jahren als WOCHE-Ombudsmann nun an seine Grenzen.

Solidarität im Vordergrund

"Erstmals überhaupt können wir im Rahmen unserer Aktion ,Von Mensch zu Mensch' unserer Arbeit nicht wie sonst nachgehen. Wer ein existenzbedrohendes Problem hat, kann sich aber dennoch gerne über die Mailadresse alfred.stingl@woche.at an uns wenden. Wir versuchen unser Bestes, um in diesen schwierigen Zeiten für die Menschen da zu sein."
Auch für den über 80-Jährigen steht fest: "Es sind außergewöhnliche Zeiten angebrochen. Die Corona-Krise zeigt uns einerseits, dass die Solidarität im Vordergrund steht. Junge melden sich, um älteren gefährdeten Menschen zu helfen. Andererseits gibt es noch immer Menschen, die unsere derzeitige Situation nicht als ernst ansehen. Es ist ernst und ich kann nur an alle appellieren, zu Hause zu bleiben. Wir sehen in vielen europäischen Ländern, wie das Virus wütet. Wir haben nun die Chance, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Das geht aber nur, wenn wir daheim bleiben. Was wir jetzt brauchen, ist eine große Portion Optimismus, Vertrauen und auch Geduld.

Autor:

Christoph Hofer aus Graz

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