Bis 2030: Renovierung der Basilika Mariatrost hat begonnen

Für Mariatrost im Einsatz: Franz Küberl, Hans Roth, Dietmar Grünwald, Christian Purrer und Klaus Scheitegel (v. l.)
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Acht Millionen Euro sollen für die umfangreiche Sanierung der beliebten Wallfahrtskirche investiert werden. Eine Million Euro will der "Verein der Freunde und Förderer der Basilika Mariatrost" mit Obmann Franz Küberl aufbringen.

1714 erfolgte die Grundsteinlegung, 1719 wurde die erste Messe gefeiert: 300 Jahre haben der Basilika Mariatrost mittlerweile zugesetzt. "Es regnet hinein, das Dach muss saniert werden. Außerdem müssen Türen, Fenster, Wandmalereien dringend saniert werden", erklärt "Hausherr" Provisor Dietmar Grünwald. Daher hat die Sanierung – Coronakrise zum Trotz – bereits begonnen.

Spektakulär: Die Basilika ist 300 Jahre alt und hat dringenden Renovierungsbedarf.
  • Spektakulär: Die Basilika ist 300 Jahre alt und hat dringenden Renovierungsbedarf.
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Tankstelle des Lebens

Damit das Projekt, das in mehrere Teilprojekte aufgegliedert ist, finanziert werden kann, hat sich der "Verein der Freunde und Förderer der Basilika Mariatrost" konstituiert, dem der ehemalige Caritas-Präsident Franz Küberl als Obmann vorsteht.
"Hier finden wir Trost, Zuspruch und Kraft. Daher müssen wir diese Tankstelle des Lebens auch für künftige Generationen fit machen", betont er die Wichtigkeit der Sanierung. Der Verein zählt mittlerweile 150 Mitglieder und will durch zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen wie Benefizkonzerte in den nächsten vier Jahren in Summe eine Million Euro aufbringen. Auch die Öffentliche Hand und die Diözese Graz-Seckau haben ihre Unterstützung zugesagt.

Restauriert: Die Gnadenstatue mit Kind stammt aus 1465
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30.000 Pilger jährlich

Auch einige Großspender konnten für das Projekt bereits gewonnen werden. Energie Steiermark-Vorstand Christian Purrer, Saubermacher-Chef Hans Roth und GRAWE-Vorstand Klaus Scheitegel sind einige namhafte Förderer, denen die Basilika Mariatrost ein besonderes Anliegen ist.
"In der Stiftungsurkunde ist auch die Dankbarkeit für die Heilung genannt – ein Gedanke, der in der heutigen Zeit nicht aktueller sein könnte", unterstreicht Scheitegel, der die Unterstützung durch die GRAWE als "nachhaltiges Investment in den Menschen" sieht.
1999 ernannte Papst Johannes Paul II. die Kirche Mariatrost zur Basilika minor, seit Anbeginn ist sie als Wallfahrtskirche beliebt. "Rund 30.000 Pilger kommen pro Jahr nach Mariatrost", führt Grünwald aus und erläutert, dass die Pfarre rund 6.000 Mitglieder fasst. 

Lokalaugenschein: Derzeit ist der gesamte Innenraum eine Baustelle, Messen werden ab 15. August wieder gefeiert.
  • Lokalaugenschein: Derzeit ist der gesamte Innenraum eine Baustelle, Messen werden ab 15. August wieder gefeiert.
  • Foto: Gerd Neuhold
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Mariatrost-Fans begeistern

Seit Pfingsten wird bereits gearbeitet, der Innenraum ist eine große Baustelle, das Gnadenbild der Mutter Gottes wurde abgenommen und fachkundig restauriert, ab 15. August sollen in der Basilika wieder Messen gefeiert werden. 2020 und 2021 finden die Arbeiten im Inneren statt, 2022 folgen die Renovierung und der Umbau vom Klosternordtrakt sowie die Außenrenovierung der Basilika. In weiterer Folge sind der Ost- und Südtrakt dran. 
"Wir werden viele unterschiedliche Aktionen haben, es können Patenschaften für einzelne Bilder, Skulpturen oder Fresken bespendet werden", hofft Küberl darauf, viele Mariatrost-Fans begeistern zu können.

Wer die Renovierung der Basilika Mariatrost unterstützen möchte, kann seine Spende gerne an folgendes Konto überweisen:
Bundesdenkmalamt - Basilika Mariatrost
IBAN AT070100000005031050
Kennwort: A206 (unbedingt angeben!)

Lego-Aktion: Franz Küberl, Klaus Scheitegel, Hans Roth und Dietmar Grünwald (v. l.) haben kreative Ideen.
  • Lego-Aktion: Franz Küberl, Klaus Scheitegel, Hans Roth und Dietmar Grünwald (v. l.) haben kreative Ideen.
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