Das Grazer Kinderparlament gibt den Jüngsten eine Stimme

Das Kinderparlament gibt Grazer Kindern ein Mitspracherecht und lässt sie demokratische Prozesse erleben.
  • Das Kinderparlament gibt Grazer Kindern ein Mitspracherecht und lässt sie demokratische Prozesse erleben.
  • Foto: Stadt Graz/Fischer
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Treffen mit den Stadträten, Besprechungen und Spielplatzplanungen stehen regelmäßig auf der Agenda des Grazer Kinderparlaments, will man doch gemeinsam besprechen, was in Graz wichtig ist. Auch ein eigenes Budget steht den Nachwuchspolitikern zur Verfügung, wollen sie doch die die Ideen und Vorschläge gemeinsam mit den Projektpartnern Holding Graz und dem Amt für Jugend und Familie auch wirklich umsetzen.

Regelmäßige Treffen

Von den Kinderstimmen in der Straßenbahn, die es seit November 2018 gibt, über Workshops gegen Mobbing an den Grazer Schulen bis hin zu einer Kampagne gegen Rauchen am Spielplatz haben sich die kleinen Politiker schon so einiges einfallen lassen, um Graz kinderfreundlicher zu gestalten. Eines der bekanntesten Projekte der letzten Jahre sind garantiert die Bäume, die für jedes neu geborene Grazer Kind gepflanzt werden. Zweimal im Monat treffen sich die Acht- bis 14-Jährigen, neben den zukunftsträchtigen Entscheidungen, darf der Spaß allerdings nicht zu kurz kommen, weshalb auch Graffiti-Sprayen, Besichtigungen und Sport am Programm stehen. Das jährliche Highlight ist sicherlich die Wahl der Kinderbürgermeister, die heuer Lea Poldrack und Luis Margreiter für sich entscheiden konnten.

Ziel des Kinderparlaments, dessen Teilnahme kostenlos ist, ist neben dem Mitbestimmungsrecht auch, dass Kinder demokratische Prozesse erleben und lernen, ihre Meinung zu äußern, zu argumentieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Finanziert wird das Projekt von der Stadt Graz; vom Kinderbüro wird es überparteilich durchgeführt.

Autor:

Anna-Maria Riemer aus Graz

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