Debatte geht weiter
Die "U-Bahn" der GKB stößt in Graz auf viel Gegenliebe

Positiv gestimmt: Auch LR Lang gibt grünes Licht für Überprüfung der Grazer "U-Bahn".
  • Positiv gestimmt: Auch LR Lang gibt grünes Licht für Überprüfung der Grazer "U-Bahn".
  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Die WOCHE hat das Thema angestoßen, mittlerweile wird es in Graz breit diskutiert: Statt die zwölf Bahnübergänge der Graz-Köflach-Bahn (GKB) im Stadtgebiet mit Unterflurtrassen zu regeln, gibt es die Variante die Bahn vom Westen der Stadt kommend gleich unterirdisch zum Hauptbahnhof zu führen. 

Damit würde eine – liebevoll bereits "U-Bahn" genannte – Öffi-Schnellverbindung für Pendler aus dem Westen zur Nahverkehrsdrehscheibe  Hauptbahnhof entstehen. VP-Verkehrssprecher Stefan Haberler und Bürgermeister Siegfried Nagl haben diesen Vorschlag aufs Gleis gesetzt. 

Experten prüfen

Laut GKB seien derzeit fünf Zivilingenieurbüros damit beschäftigt, die Machbarkeit dieser (und anderer) Lösungen zu prüfen – im Auftrag von Stadt, Land und GKB.  "Ergebnisse dieser Prüfung und der Machbarkeitsstudien werden durch eine Expertengruppe gewichtet. Ein Endbericht der Expertengruppe soll bis Ende des Jahres vorliegen", heißt es dazu seitens der GKB.

Land ebenfalls für Prüfung der U-Bahn-Variante

Flankenschutz für die Grazer "U-Bahn" gibt es auch von Verkehrslandesrat Anton Lang: "Graz ist eine stark wachsende Stadt, es muss erlaubt sein, hier über zukunftsweisende Lösungen nachzudenken, auch über diese unterirdische Variante der GKB." Lang betont aber auch: "Dazu braucht es aber jedenfalls die Unterstützung des Bundes. Nicht nur Wien, auch die großen Landeshauptstädte wie Linz und eben Graz müssen hier ihren Anteil bekommen."

Jedenfalls dafür sind zahlreiche Leserinnen und Leser der WOCHE, die uns dies per Mail und Facebook rückmeldeten. Tenor der Meinungen: Sowohl der Individual- als auch der öffentliche Verkehr im Grazer Westen stoße an seine Grenzen, vor allem bei Problemen – Stichwort Sperre Plabutschtunnel – sei ein Verkehrschaos unvermeidbar. Deshalb solle die Politik dringend handeln und Lösungen finden. Die erste Grazer U-Bahn rückt näher ...

Autor:

Roland Reischl aus Graz

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