Fasching
Disney setzt Graz die Maske auf

Die WOCHE-Regionautin Marie O. hat das bunte Treiben in Graz festgehalten.
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  • Die WOCHE-Regionautin Marie O. hat das bunte Treiben in Graz festgehalten.
  • Foto: Marie O.
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Von Elsa bis Ninjago: Die WOCHE stellte sich die Frage, warum Kinderfilme dieKostümwahl prägen.

Elsa und Anna, Sonic, Ninjago und Super Mario liegen heuer bei den Faschingskostümen wieder voll im Trend (siehe Fotos links). Aber auch klassische Figuren, wie Polizisten, Marienkäfer und Hexen, stehen bei Kindern und vielleicht auch deren Eltern ganz oben auf der Verkleidungs-Liste, um für ein paar Stunden in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Filme prägen Kostümwahl

Neben Spielzeug- und Verkleidungsgeschäften bieten auch zunehmend große Modeketten und Supermärkte zahlreiche Kostüme an, wobei diese in erster Linie Verkleidungszubehör für beliebte Filmcharaktere verkaufen. „Disney ist eine sehr starke Marke. Das Unternehmen selbst vertreibt einerseits zahlreiche Merchandise-Artikel, andererseits kauft sich die Spielzeugindustrie die Nutzungsrechte aus marketingtechnischen Gründen, um den Trends zu folgen und Neukunden zu gewinnen“, erklärt Astrid Oberzaucher, Marketing-Expertin und Professorin an der FH Campus 02 und ergänzt: „Die derzeitige Haupt-Zielgruppe ist die Generation Z, also jene Kinder, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Für diese Gruppe haben Videoformate eine große Bedeutung, nicht mehr lineares Fernsehen wie ORF.

Besonders Disney strahlt viel Emotionalität aus, das hat einen großen Einfluss auf die Zielgruppe.“ Dass sich manche Kostüm-Trends lange halten und es andere im nächsten Jahr kaum noch zu kaufen gibt, liegt vor allem an der Stärke der jeweiligen Disney-Marke: „Die Eiskönigin mit den beiden Hauptcharakteren Elsa und Anna gibt es nicht erst seit Kurzem, diese Marke ist sehr stark“, weiß Oberzaucher.

Personifizierte Prinzessin

„Früher war es mehr die Figur per se, beispielsweise die Prinzessin oder der Polizist“, erklärt Oberzaucher und führt aus: „Wegen Disney, Videos und Co wurde die Figur einfach personifiziert. Es ist beispielsweise für die Geschäfte nicht mehr ausreichend, ein ‚normales‘ Prinzessinnenkostüm anzubieten. Um mit den Mitbewerben mitzuhalten, braucht es eben ein Elsa-Kostüm."


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