E-Sport als Ersatz für den Fußball

Der E-Sport-Boom erreicht während der Coronakrise neue Höhen.
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Der E-Sport gewinnt aktuell immer mehr Fans, die Zuschauerzahlen steigen enorm – auch bei den E-Sportlern des Grazer Sportklubs.

Eine Sache, die aktuell vielen fast genauso fehlt wie der "normale" Alltag, ist der Fußball. Ein Mitgrund, warum aktuell der E-Sport-Boom in ungeahnte Höhen schnellt und auch die Zuseherzahlen bei virtuellen Fußballspielen so hoch wie nie sind.

Die "E-Sport-Stammelf" des Grazer Sportklubs
  • Die "E-Sport-Stammelf" des Grazer Sportklubs
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Fifa-Schauen statt Stadionbesuch 

"Der schon in den vergangenen Jahren begonnene Boom des E-Sport ist im Moment so extrem wie noch nie – man merkt klarerweise, dass die Leute mehr Zeit zu Hause verbringen und generell mehr Zeit haben", erklärt David Zöhrer, Sportlicher Leiter der E-Sport-Abteilung des Grazer Sportklubs. Der GSC ist aktuell als eine von nur drei österreichischen Mannschaften in der NGL Pro Club Premiership vertreten, einer exklusiven Liga für die E-Sport-Abteilungen von "echten" Fußballvereinen und hat die Saison vor wenigen Tagen als Vizemeister abgeschlossen. Vertreten sind vor allem Traditionsklubs, darunter Austria Wien, der FC St. Pauli oder die Stuttgarter Kickers. 
"Man kann definitiv sagen, dass die Fifa-Spiele auf der Konsole für viele als Ersatz für das Schauen des echten Fußballs sorgt. Unsere Spiele werden ja in einem Cast inklusive Kommentatoren übertragen, die Zuschauerzahlen schnellen aktuell extrem in die Höhe", so Zöhrer.

Sportlicher Leiter des Grazer e-SC und selbst passionierter E-Sportler: David Zöhrer
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Alles wird professioneller

Eine weitere Meisterschaft, in der der Grazer e-SC vertreten ist, ist die virtual Pro Gaming League, die am 2. April wieder startet.  Auf Konter e-TV  sind die Spiele zu sehen, auch andere FIFA Pro Club E-Sport Vereine sowie Formel-1-Online-Ligen werden übertragen. 
Der E-Sport-Bereich wird also immer professioneller, ein Fakt, dem sich auch der GSC angepasst hat, wie Zöhrer abschließend erklärt: "Am Beginn bestand unsere E-Sports-Abteilung aus Spielern und Fans des GSC, irgendwann kommst du so aber nicht weiter, deswegen haben wir jetzt beispielsweise einen Spieler von Meister Austria Wien verpflichtet. Leben können die E-Sportler in Österreich von den Preisgeldern nicht, aber das Interesse am E-Sport steigt gewaltig."

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