Ein Stückchen von Graz landet auf dem Merkur

Die Picam, die 2025 am Merkur in Einsatz kommt, stammt aus Graz.
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  • Die Picam, die 2025 am Merkur in Einsatz kommt, stammt aus Graz.
  • Foto: IWF
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Die Raumsonde "BepiColombo" hat auf ihrem Weg zum Merkur drei Grazer Messgeräte im Gepäck.

Wenn die europäisch-japanische Raumsonde "BepiColombo" sich diesen Samstag um 3.45 Uhr mitsamt magnetosphärischem (MMO) und planetarem Orbiter (MPO) auf ihren siebenjährigen Weg zum Merkur begibt, hat das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) bereits einen großen Teil zum Erfolg ihrer Mission beigetragen. Denn unter Federführung von Direktor und Weltraumwissenschaftler Wolfgang Baumjohann entwickelte das Grazer Institut nicht nur zwei Magnetometer, sondern auch eine Ionenkamera, die ab 2025 direkt am Merkur zum Einsatz kommen sollen.

Magnetfeld und Atmosphäre
Beide Orbiter, sowohl der MMO als auch der MPO, sind mit einem Magnetometer aus Graz ausgestattet. "Auf dem MMO ist das sogar das einzige Instrument aus Europa", so Baumjohann stolz. "Genutzt werden die Magnetometer, um der Frage auf den Grund zu gehen, weshalb der Merkur überhaupt über ein Magnetfeld verfügt. Untersucht wird hierfür nicht nur das Magnetfeld direkt am Planeten, sondern auch das Weltraumwetter vor Ort. Unsere Ionenkamera setzen wir hingegen ein, um die Ursache für Merkurs dünne Atmosphäre ausmachen zu können."

Autor:

Lucia Schnabl aus Graz

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