Innovation mit Tradition
Eine belebende Plattform für die Steiermark

Die Schirmherren Martin Schaller und LR Hans Seitinger – und acht starke Handwerker-Innungen! (Hannes Koudelka, Oskar Beer, Johann Reisenhofer, Gerhard Kaufmann, Johann Hackl, Rudolf Leitner, Helmut Schabauer, Franz Reinisch (v. l.)
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  • Die Schirmherren Martin Schaller und LR Hans Seitinger – und acht starke Handwerker-Innungen! (Hannes Koudelka, Oskar Beer, Johann Reisenhofer, Gerhard Kaufmann, Johann Hackl, Rudolf Leitner, Helmut Schabauer, Franz Reinisch (v. l.)
  • Foto: Oliver Wolf
  • hochgeladen von Roland Reischl

In einer aufgelassenen Tabakfabrik ensteht ein Ärztezentrum, ein Renaissanceschloss wird zur (leistbaren) Wohnanlage, eine verfallene Ölmühle erstrahlt in neuem Glanz: Nur drei Beispiele von vielen, Beispiele dafür, was einerseits das Engagement der Besitzer und andererseits die Kunstfertigkeit steirischer Handwerker in unserem Bundesland zuwege bringen.

Initiative für die Belebung der Steiermark

Genau da setzt jetzt eine Plattform an, die vom Land Steiermark, der Raiffeisen Steiermark und acht starken Handwerker-Innungen getragen wird. Unter dem Titel "Wir beleben unser Land" ziehen die Genannten an einem Strang: Ziel ist es, den ländlichen Raum zu beleben, Ortskerne zu schützen, alte Bausubstanz zu retten – um damit gleichzeitig Wertschöpfung in der Region zu schaffen und bedrohte Handwerkskunst vor dem Aussterben zu retten. Um nur ein Beispiel zu nennen: In der Steiermark gibt es noch genau acht Schmiedemeister, diese sind nahezu auf der ganzen Welt gefragt ...

Ortskerne beleben

Als "Schirmherren" fungieren dabei Landesrat Hans Seitinger und Generaldirektor Martin Schaller von der Raiffeisen Landesbank. "Wir müssen uns jetzt überlegen, ob wir weiter Grünraum verbauen wollen oder ob wir jetzt einen Umkehrschub einleiten", mahnt Seitinger, vor allem im Hinblick darauf, dass es in Österreich 50.000 Hektar verbaute, aber nicht genutzte Fläche gibt. "Und pro Tag versiegeln wir weitere 20 Hektar." Deshalb plädiert er für eine Belebung der der Innenstädte und Ortskerne, für eine Revitalisierung unseres bauhistorischen Erbes. ein Aspekt, den Schaller nachhaltig unterstreicht: "Es ist in unserer Verantwortung, erbaute Tradition und die damit verbundene Schönheit zu erhalten. Denn damit würde man auch Know-how, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region erhalten.

Acht Innungen, eine Idee

Dahinter steht, wie gesagt, profunde Handwerkskunst. Bei der Präsentation des Projektes waren acht steirische Innungen vertreten, die genau dafür stehen und die erstmals in dieser großen Dimension gemeinsame Sache machen, vom Holzbau über die Metalltechniker bis hin zu den Steinmetzen und Dachdeckern. Es ist Kunst und Handwerk in einem, mittlerweile ja europa- und weltweit anerkannt durch die zahlreichen Medaillen, die steirische Lehrlinge bei internationalen Wettbewerben abholen. Stichwort Lehrlinge: Diese acht Branchen umfassen in der Steiermark 4.400 Betriebe, in denen 25.000 Menschen beshäftigt werden, 1.900 Lehrlinge sind in 19 verschiedenen Lehrberufen tätig. Johann Reisenhofer brachte es für die ganze Bandbreite auf den Punkt: "Wir wollen damit auch jungen Menschen Mut machen, einen Lehrberuf zu erlernen, weil sie damit einen sicheren Arbeitsplatz vor der Haustüre bekommen – das ist Nachhaltigkeit, das ist lebenswerte Arbeit."

Die acht Branchen und ihre Innungsmeister:

Holzbau: Oskar Beer
Metalltechnik: Johann Hackl
Tapezierer: Gerhard Kaufmann
Maler: Hannes Koudelka
Steinmetze: Franz Reinisch
Bauhilfsgewerbe: Johann Reisenhofer
Dachdecker, Glaser, Spengler: Helmut Schabauer
Baugewerbe: Rudolf Leitner (Sprecher der Baumeister)

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