Eislaufsport-Funktionär Klaus Turin fordert: "Graz braucht dringend Platz zum Eislaufen!"

Setzt sich für verbesserte Infrastruktur im Eislaufsport ein: Klaus Turin
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Nicht erst seit dem Umbau der Liebenauer Freifläche mangelt es in Graz an Platz für den Eislaufsport.

Graz wächst und bietet immer mehr Einwohnern Platz. Dass dafür mehr Wohnungen gebaut und mehr Nahversorger installiert werden müssen, ist nur logisch. Aber auch in Sachen Sportinfrastruktur müsse man auf die veränderten Umstände reagieren, wie der Leiter der Sektion Eislaufsport des ATSE, Klaus Turin, meint.

Eissport boomt

"Das Eisstadion Liebenau wurde in den 60ern gebaut und zuletzt in den 80ern erweitert. Mit den Renovierungen ist es zwar wunderschön, aber gerade mit dem aktuellen Mangel der Freieisfläche fehlt es in Graz massiv an Platz zum Eislaufen", erklärt Turin. Laut dem Funktionär boomt der Eissport in Graz: "Eissport ist Breitensport. Egal, wie alt oder ob Bub oder Mädchen, Eislaufen kann jeder. Noch dazu ist es eine günstige und nähere Alternative zum Skisport." Laut Turin fehlt es gerade im Westen an der nötigen Infrastruktur. Der in Eggenberg ansässige ATSE setzt sich seit Jahren für eine Eishalle ein. Turin ist es aber wichtig zu betonen, dass Eisflächen sowohl für den Breiten- als auch für den Spitzensport "mehr als notwendig wären. Der Westen wächst am stärksten, bietet aber zu wenig Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten."

Das fehlende Mosaik

Turin vergleicht den Eissport im Winter mit dem Schwimmen im Sommer: "Gott sei Dank gibt es mehrere Schwimmbäder und das würden wir uns auch für Eisflächen wünschen." Aktuell müsse man aufgrund der infrastrukturellen Lage auch in der Nachwuchsarbeit zurückstecken: "Im Moment kann man Nachwuchseinheiten nur in Kursform abhalten, weil wir nur am Wochenende Eiszeit bekommen."
Optionen für mehr Eisflächen in Graz gäbe es mehrere, Installationen von temporären Freiflächen, wie am Karmeliterplatz, wären aber nicht die optimale Lösung. Grundsätzlich helfe jede weitere Eisfläche und böte Menschen die Chance eiszulaufen, um mit Jugendarbeit aber sowohl Breiten- als auch Spitzensport zu fördern, brauche es eine dauerhafte Lösung: "In einer Halle könnte man allen Eissportarten Platz bieten. Mit dem großen Einzugsgebiet für diese Halle hätten wir die Möglichkeit, mit nachhaltiger Nachwuchsarbeit Kinder für den Eissport zu begeistern. Dass einige Schulen die Halle fußläufig erreichen könnten, ist ein zusätzlicher Vorteil." Außerdem müsse man bedenken, dass eine dauerhafte Eishalle weitaus weniger Energie fressen würde, als eine Freiluftfläche. Bisher scheiterte der Bau einer Eishalle an den fehlenden Geldmitteln, Turin appelliert dennoch: "Der Grazer Westen bietet in Eggenberg mit dem Sportbad, dem Stadion und der Sporthalle schon einiges. Ein Eisstadion wäre das fehlende Mosaiksteinchen für ein Top-Sportkompetenzzentrum."

Schreiben Sie uns: 

Sind Sie auch der Meinung, dass es in Graz mehr Eislaufplätze braucht? Was halten Sie von der Forderung Klaus Turins, in Graz eine Eishalle zu bauen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-Mail an leserbrief@woche.at, per Post an die "WOCHE Graz", Gadollaplatz 1/6.Stock, 8010 Graz, posten Sie online auf www.meinbezirk.at/graz oder auf www.facebook.com/wochegraz.

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Autor:

Stefan Haller aus Graz

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