Endlich: Leitsystem für Fußgänger in Graz ist fix

Am Hauptbahnhof soll das Fußgänger-Orientierungsleitsystem unter anderem kommen.
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  • Am Hauptbahnhof soll das Fußgänger-Orientierungsleitsystem unter anderem kommen.
  • Foto: Buero Bauer
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Ist hier der Hauptlatz? Gehts dort zur Oper? Wie finde ich zum Schloss Eggenberg? Oftmals sieht man Touristen aber auch Einheimische in der Stadt herumstehen und diese Fragen stellen. Ein Wegweiser zu den wichtigsten städtischen Punkten fehlt nämlich – bis jetzt!

Umsetzung kommt

Was lange währt, wird endlich gut. Ein Leitsystem für Fußgänger wird bereits seit Jahren für Graz diskutiert. Nun ging der Beschluss für die Projektkosten im Gemeinderat durch. Die Finanzierung wird von der Stadt einerseits und dem Tourismusverband andererseits getragen. Von den 580.000 Euro übernimmt die Stadt 362.500 Euro und 217.000 Euro der Tourismusverband.
Bereits Ende 2016 hatte die WOCHE darüber berichtet, mit Mitte 2017 wurde das vom damaligen Finanzstadtrat Gerhard Rüsch initiierte Projekt prognostiziert. Der jetztige Finanzstadt Günter Riegler will es nun endlich Realität werden lassen.

Orientierung und Design

"Die Tourismus- und Nächtigungszahlen sprechen eine deutliche Sprache: Graz ist so beliebt wie nie. Deswegen freue ich mich sehr, dass ich die jahrelange Diskussion um ein zeitgemäßes und vor allem notwendiges Fußgängerinnen- und Fußgänger-Orientierungssystem nun endlich zu einem Ergebnis führen konnte", sagt Riegler. "Touristinnen und Touristen, Einwohnerinnen und Einwohner können nun gleichermaßen mit einem modernen und im Design ansprechenden Leitsystem zu den wichtigen touristischen Punkten in der Stadt begleitet werden."

Lange Geschichte

Schon 2013 gab es von der KPÖ einen Antrag im Gemeinderat zu dem Thema: "Egal, ob Universalmuseum Joanneum, Kunsthaus, Stadtmuseum, Schloss Eggenberg, Volkskundemuseum oder Zeughaus etc. – die Touristinnen und Touristen finden unsere Museen nicht", hieß es.
Jetzt stehen die Finanzierung der Projektkosten und die Renderings. Den Zuschag für den Projektentwurf bekam das "buero bauer".

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