Vor Koralmbahn-Bau
Feldkirchen – Vorbereitung auf das Verkehrschaos

Der Plan steht: Das Ortsgebiet in Feldkirchen soll während der Koralmbahn-Bauarbeiten entlastet werden.
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  • Der Plan steht: Das Ortsgebiet in Feldkirchen soll während der Koralmbahn-Bauarbeiten entlastet werden.
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Feldkirchen hat eine Verkehrs-Koryphäe für ein Konzept vor dem Koralmbahn-Baustress beauftragt.

Bis die Koralmbahn – voraussichtlich – im Jahr 2026 fertiggestellt sein wird, werden rund 130 Kilometer neue Strecke gebaut sein, sie wird über 100 Brücken unterqueren, und zwölf neue Bahnhöfe werden entstehen. Das alles ist noch Zukunftsmusik, die Gemeinde Feldkirchen bereitet sich aber schon jetzt auf den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Verkehrskollaps, den der Megabau mit sich bringt, vor. So wurde Verkehrsexperte Kurt Fallast von der TU Graz damit beauftragt, ein Konzept zu erstellen. Außerdem erhält Feldkirchen in den kommenden vier Jahren als eine von nur drei Gemeinden Österreichs die sogenannte Ultimo-Förderung.

Österreichweit führend

"Das Forschungs- und Förderprogramm wird vier Jahre laufen, die Bewerbung dafür entstand im Einklang mit der Beauftragung von Kurt Fallast im Rahmen der Koralmbahn-Baustellen-Vorbereitung. Damit sind wir österreichweit ganz vorne dabei – ein richtungsweisendes Projekt für unsere Gemeinde", so Bürgermeister Erich Gosch erfreut.
Laut Gosch soll neben konkreten Maßnahmen auch Bewusstsein bei den Bürgern geschaffen werden: "Gemeinsam mit Kurt Fallast, den Universitäten und weiteren Institutionen werden wir neue Wege in der Mobilität beschreiten. Wir wollen auch zeigen, wie leistungsfähig der öffentliche Verkehr wirklich ist, beispielsweise mit Informationen für die Autofahrer, wie lange sie für eine gewisse Strecke mit dem Auto und wie lange im Vergleich dazu mit dem ÖV brauchen würden."





Konkrete Maßnahmen

Die Fördersumme wird sich auf über 200.000 Euro belaufen, genaue Pläne des Konzeptes werden im September präsentiert. Kurt Fallast kann aber schon jetzt einige Details verraten: "Im Grunde geht es um innovative Verkehrslösungen einer Gemeinde zur Stadtgrenze. Wichtig ist es auch, den Schwerverkehr, der durch die Koralmbahn-Baustelle weiter ansteigen wird, aus dem Ort draußen zu halten."
Der Experte nennt auch konkrete Maßnahmen: "Wir werden multimodale Verkehrsknotenpunkte schaffen, außerdem wird eine speziell begrünte Musterhaltestelle installiert. Weiters wollen wir mehr Informationen zum öffentlichen Verkehr bieten und auch das GUSTmobil noch effizienter machen." Fallast sieht sich und das Büro Planum, dem er als Geschäftsführer vorsteht, allerdings nur als Organisatoren und Berater: "Man kann Bürgermeister Gosch und den Feldkirchner Gemeinderat nur loben und hervorheben, die Zusammenarbeit in diesen wichtigen Themen ist hervorragend."

Autor:

Stefan Haller aus Graz

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