Gegen Corona-Folgen: Michael Ehmann fordert "Graz-Paket"

Hat zahlreiche Idee, um die Corona-Folgen für die Grazer Privatpersonen und Wirtschaftstreibenden abzufedern: SP-Klubvorsitzender Michael Ehmann
  • Hat zahlreiche Idee, um die Corona-Folgen für die Grazer Privatpersonen und Wirtschaftstreibenden abzufedern: SP-Klubvorsitzender Michael Ehmann
  • Foto: KK/Prontolux
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Die Steiermark, und damit auch Graz, befinden sich im Gegensatz zu den östlichen Bundesländern derzeit nicht im Lockdown, die Coronakrise dauert aber dennoch an. Dazu reicht ein Blick auf die Arbeitslosen- und Kurzarbeits-Statistik. Genau aus diesem Grund fordert der SP-Graz-Klubvorsitzende Michael Ehmann nun, dass gehandelt wird. Konkret wünscht er sich wie bereits im Spätherbst ein spezielles Graz-Paket zur Abfederung der Corona-Folgen. Dazu wird er deutlich: „Ich appelliere an ÖVP und FPÖ, von ihrem sturen ,Nein‘ endlich abzurücken und nicht zu riskieren, dass Existenzen und Zukunftschancen vieler Grazerinnen und Grazern, vieler Familien, vieler EPU und KMU zerstört werden!“

Vom Graz-Fonds bis zur Corona-Card

„Die Stadt hätte es selbst in der Hand, das Jahr 2021 zu einem ,Graz-Jahr der Solidarität' zu machen – mit Investitionen, Unterstützungsleistungen und Wirtschaftshilfen, die direkt und schnell fließen und so helfen, über die Krise zu kommen. 20 Vorschläge für konkrete Maßnahmen hat der SPÖ-Politiker mit seinem Team ausgearbeitet, um die Krise besser zu meistern: Sie reichen von einem Stadt-Graz-Fonds, über den durch städtische Beteiligungen Unternehmen, die aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, abgesichert werden können und den Gastro-Gutscheinen für die durch Corona schwer getroffenen Wirte ums Eck über die Unterstützung von EPU und KMU beim Aufbau bzw. der Weiterentwicklung von Internet-Auftritten und Online-Shops bis hin zu einer Joboffensive 50+ gemeinsam mit dem AMS, eine eigene Corona-Card nach dem Muster der Sozialcard und Förderungsmodelle für Kunst, Kultur und Clubszene und für den Bildungsbereich.

Ehmann bleibt hartnäckig

Bisher hätte die Rathauskoalition alle Vorschläge abgelehnt und laut Ehmann kein Interesse gezeigt. „Wir bleiben aber hartnäckig – und wenn es sein muss, werde ich dieses Graz-Paket auch ein drittes, viertes und fünftes Mal in den Gemeinderat einbringen! Wann, wenn nicht jetzt, ist es an der Zeit, dieses ,Graz-Jahr der Solidarität' endlich zu starten!“

Soll ein eigenes "Graz-Paket" zur Abfederung der Corona-Folgen geschnürt werden?


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