Geschenkejagd mit der Tagesstätte Moserhofgasse

Spüren: S. Tiefengraber begutachtet Geschenke.
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  • Foto: J. Konstantinov
  • hochgeladen von Lucia Schnabl

Die Kunden der Tagesstätte Moserhofgasse und die WOCHE bummelten über den Färberplatz.

In der Vorweihnachtszeit durch die Grazer Innenstadt bummeln: Sabine Tiefengraber sucht nach einem Geschenk für ihre Mutter, Sebastian Oppenrieder gönnt sich ein Crêpe mit Schokolade, Sarah Schmölzer freut sich auf einen Film und Popcorn im Kino. Ein ganz normaler Nachmittag im Dezember – nur, dass besagte Personen Unterstützung benötigen.

Entscheidungen treffen

"Die Uhr hätte meiner Mutter bestimmt gefallen", sagt Tiefengraber enttäuscht. "Aber sie ist zu teuer." Gemeinsam mit der Diakoniewerk-Steiermark-Leiterin Claudia Paulus und einigen Kunden der Tagesstätte Moserhofgasse sowie deren Begleiter spaziert die WOCHE über den Kunsthandwerksmarkt am Färberplatz. Nachdenklich betrachtet Sabine Tiefengraber einen Deko-Blumentopfstecker in Form einer Katze. "Deine Mutter mag doch Katzen", redet ihre Begleiterin ihr zu. Aber Tiefengraber will weiterschauen.

Im Gespräch mit anderen
"Ziel unseres heutigen Ausflugs sind Kommunikation und Teilhabe", klärt Claudia Paulus im Weitergehen auf. "Nicht in der Einrichtung bleiben, sondern sich – so wie alle anderen Menschen auch – in der Stadt bewegen, neue Kontakte knüpfen und Spaß haben."
Diesen haben die Kunden auch sichtlich – insbesondere vor dem Stand mit den Engelfiguren: "Ich nehme den goldenen Engel für meine Oma", freut sich Pascal Schantl. Letztendlich entscheidet er sich aber doch für einen apfelförmigen roten.

Als der Wind ein wenig kälter durch die Färbergasse weht, lädt die WOCHE die illustre Runde kurzerhand auf einen warmen Punsch und Crêpes am Glühweinstand ein. Sebastian Oppenrieder bestellt mithilfe seines Tasters, der vorab von seinem Begleiter besprochen wird, ein Crêpe: "Hallo", löst er das sprechende Hilfsmittel händisch aus. "Ich hätte gerne ein Crêpe mit Schokoladensauce." Als ihm der Verkäufer die Süßspeise überreicht, bedankt er sich höflich.

"Genau darum geht es", sagt Paulus erfreut. "Nicht der Begleiter bestimmt, sondern der Mensch mit Behinderung kann sich selbst äußern."
Nach einer guten Stunde löst sich die Gruppe auf: Sabine Tiefengraber schaut weiter zum Hauptplatz, wo sie sich das passende Geschenk erhofft. Sarah Schmölzer freut sich auf einen lustigen Film im Schubertkino – ihr Lieblingsstreifen ist "Nemo". Und Pascal Schantl schaut noch weiter zum Sorger: "Der ist am nächsten."

Spüren: S. Tiefengraber begutachtet Geschenke.
Bitte lächeln für ein Gruppenfoto am Adventmarkt. Danach ging es mit der WOCHE auf einen Glühwein.

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