Graz als Mehrweg-Vorbild

Setzt sich für Mehrwegbecher ein: Sandra Krautwaschl
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Die Grünen wollen Graz und die Steiermark zur Vorzeigeregion für Mehrweg-Kaffeebecher machen.

Graz zeigt den Weg vor, die ganze Steiermark soll nachziehen. In der Murmetropole setzen bereits mehrere Cafés – beispielsweise Tribeka, Barista's oder Bea-nery – auf wiederverwertbare Mehrwegbecher. Nach einem Vorstoß im Grazer Gemeinderat durch VP-Gemeinderätin Anna Hopper, die den Antrag für ein Becherpfandsystem gestellt hat (die WOCHE hat berichtet), legt jetzt auch die Umweltsprecherin der Grünen im Landtag, Sandra Krautwaschl, nach. Sie will die Steiermark zu einem "Mehrweg-Vorzeigebundesland" machen. Sie habe sich ein Vorzeigemodell in Deutschland angesehen und will noch im Oktober eine Landtagsinitiative starten.

Drei Pilotprojekte angedacht

"In München kann der Kaffee für unterwegs für nur einen Euro Pfand im so genannten ,reCup-Becher' in einem der bereits über 200 Partner-Cafés mitgenommen und zurückgegeben werden", so Krautwaschl. Damit kämen die Becher „zurück in den Kreislauf der Wiederverwendung“.
Krautwaschl will nun zumindest drei Pilotprojekte des Landes Steiermark initiieren, in Graz und den Regionen: „Das grundsätzliche Verhältnis zum Thema Einwegbecher beginnt sich in der Gesellschaft merklich zu wandeln. Die anhaltende öffentliche Diskussion über das Thema Wegwerfverpackungen und deren negativen Umweltfolgen, vergleichbar mit der Entwicklung des Thema Plastiksackerl, muss dazu führen, dass auch die Politik diesen erfreulichen Trend unterstützt!“ Die Umweltsprecherin appelliert: „Jeder Kaffee, der unterwegs im eigenen Becher oder in einem Pfandbecher statt im Einwegbecher genossen wird, ist ein Gewinn für unsere Umwelt!“
Der Gemeinderatsantrag in Graz liegt aktuell im Umweltamt und der Wirtschaftsabteilung zur Konzeption, Anna Hopper zeigt sich erfreut über den Vorstoß Krautwaschls: "Der Masse an Wegwerfbechern muss eine nachhaltige Alternative entgegengesetzt werden, wenn dieser Gedanke auch in der gesamten Steiermark Anklang findet, ist das natürlich toll." Einer Zusammenarbeit in dieser Thematik stehe man von Seiten der Grazer-VP natürlich offen gegenüber.

Setzt sich für Mehrwegbecher ein: Sandra Krautwaschl
Offen für Zusammenarbeit: Anna Hopper

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