Graz anders: Fotograf Philip Platzer zeigt Graz, wie man es noch nie gesehen hat

Eisernes Tor: Wo es sich normalerweise staut, ist es derzeit menschenleer.
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  • Eisernes Tor: Wo es sich normalerweise staut, ist es derzeit menschenleer.
  • Foto: Philip Platzer
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Grazer gehen auf Distanz und rücken doch zusammen: Ein neues Fotoprojekt soll aufzeigen, wie sich Graz in Zeiten der Coronakrise verändert hat und wie das Stadtbild während der Ausgangsbeschränkungen aussieht. 
Der Grazer Fotograf Philip Platzer und die Agentur bro.motion richten ihren Blick gerade auf das etwas andere Graz. "gRAZaNDERS" fängt daher eine neue Welt ein. "Dieses Leben macht gerade Pause", erklärt Platzer, der normalerweise unter anderem von Sport-Events aus Österreich berichtet.

Diszipliniert: Auch die Öffentlichen Verkehrsmittel werden kaum noch genutzt.
  • Diszipliniert: Auch die Öffentlichen Verkehrsmittel werden kaum noch genutzt.
  • Foto: Philip Platzer
  • hochgeladen von Martina Maros-Goller

 

Fotografie trifft Kunst

"Wir haben jetzt eine Welt, die es schafft, dass wir enger zusammenrücken, weil wir alle das selbe Los teilen", führt er weiter aus. Das Non-Profit-Projekt fängt ungewöhnliche Eindrücke ein, die man derzeit auf der ganzen Welt finden kann.
"Der Grundgedanke besteht darin, die Stadt Graz und ihre Bewohnerinnen und Bewohner, sowie auch alle Nicht-Grazerinnen und -Grazer oder Fotografieinteressierten während der Coronakrise mit ungewöhnlichen Bildern von Graz zu unterhalten. Bilder, die man normalerweise in unserer schnelllebigen Zeit nicht in dieser Form sieht", berichtet der Initiator. Über die Kombination von Fotografie und Kunst soll so die Solidärität und der Zusammenhalt gefördert werden, zudem soll auch der Slogan #staythefuckhome kommuniziert werden.

Schmiedgasse: Wo sich normalerweise Radfahrer und Fußgänger drängeln, ist derzeit niemand.
  • Schmiedgasse: Wo sich normalerweise Radfahrer und Fußgänger drängeln, ist derzeit niemand.
  • Foto: Philip Platzer
  • hochgeladen von Martina Maros-Goller

Graz ist anders

Menschenleere Straßen, Plätze und Öffentliche Verkehrsmittel lichtet Platzer ab und das konsequent in Schwarz-Weiß und unter dem Namen "gRAZaNDERS". Warum? "Graz ist nicht im Ausnahmezustand, Graz ist anders. Das Wortspiel gRAZaNDERS soll positiv wirken, gleichzeitig aber auch nichts beschönigen. Selbiges gilt für die Wahl von Schwarz-Weiß-Bildern, zumal sie dokumentarisch sind und dem Individuum viel Spielraum für eigene Interpretation geben", so Platzer.
"Es keimt die Hoffnung, dass daraus auch viel Positives für die Zukunft entsteht", sagt der Fotograf, der alle einlädt, seine Fotos anzuschauen, zu teilen und auszutauschen, was man unter www.instagram.com/grazanders, wo Platzer innerhalb von wenigen Tagen bereits über 1.000 Abonnenten gesammelt hat, machen kann.

Sporgasse: Die beliebte Flaniermeile ist verlassen.
  • Sporgasse: Die beliebte Flaniermeile ist verlassen.
  • Foto: Philip Platzer
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