Graz testet erstmals Wasserstoffbus im Fahrgastbetrieb

Stolz: Bürgermeister Siegfried Nagl,  Postbus-Geschäftsführerin Silvia Kaupa-Götzl, Holding-Vorstandsdirektorin Barbara Muhr und Verkehrslandesrat Anton Lang (v.l.)
  • Stolz: Bürgermeister Siegfried Nagl, Postbus-Geschäftsführerin Silvia Kaupa-Götzl, Holding-Vorstandsdirektorin Barbara Muhr und Verkehrslandesrat Anton Lang (v.l.)
  • Foto: ÖBB_Andreas Scheiblecker
  • hochgeladen von Stefan Haller

Ein wichtiger Tag für die Zukunft der Mobilität in der Murmetropole: Ab heute wird in Graz erstmals ein Wasserstoffbus für den Linienbetrieb eingesetzt. Die einwöchige Testphase ist eine Kooperation der Stadt Graz, des Landes Steiermark und der Postbus GmbH der ÖBB. Ab September sollen in Graz außerdem auf der neuen Linie 66 Wasserstoffbusse eingesetzt werden.

Neue Wege für die Zukunft der Mobilität

In der einwöchigen Testphase wird der Wasserstoffbus sowohl im Stadtverkehr als auch im Umland getestet, um Schlüsse für einen zukünftigen Regeleinsatz von wasserstoffbetriebenen Bussen ziehen zu können. „Klar ist, dass es für einen Regeleinsatz eine umfassende Anschubfinanzierung braucht sowie Investitionen in Elektrolyseure und in Tankstellen. Jetzt gilt es möglichst rasch in Umsetzung zu gehen. Das sind wir den nachkommenden Generationen schuldig. Wir stehen als kompetente Partner auf jeden Fall bereit“, sagt Postbus-Geschäftsführerin Silvia Kaupa-Götzl. Der Bus wird für den Testbetrieb von der Firma Solaris zur Verfügung gestellt. Pro Tankvorgang werden etwa 30 kg Wasserstoff in den Bus getankt. 

Graz bereit für Umrüstung

In Graz zeigt man sich erfreut über die Möglichkeit, als Pilotregion den neuen Bus zu testen. „Bis 2025 wird die Stadt Graz nur mehr emissionsfreien Öffentlichen Verkehr betreiben. Bei unseren Neuanschaffungen von Bussen und Straßenbahnen setzen wir auf einen Mix von CO2-neutralen Antriebstechnologien. Die Wasserstoff-Technologie scheint hier eine der aussichtsreichsten Lösungen für den Öffentlichen Verkehr der Zukunft zu sein“, sagt der Bürgermeister der Stadt Graz, Siegfried Nagl. Holding-Vorstandsdirektorin Barbara Muhr fügt an: „Neben E-Bussen testen wir nun auch Wasserstoffbusse auf ihre Alltagstauglichkeit im regulären Linienbetrieb. Diese Projekte sind die Basis für die Weiterentwicklung des Öffentlichen Verkehrs in Graz. Auf Basis der Ergebnisse soll dann bei der nächsten Busanschaffung die ökologisch beste Technologie ausgewählt werden.“

Nagl und Muhr kündigen außerdem an, dass ab September auf der neuen Buslinie 66 von Wetzelsdorf nach St. Peter mit Wasserstoffbussen gefahren werden soll. "Die Stadt Graz verbraucht aktuell für den öffentlichen Verkehr sieben Millionen Liter Diesel im Jahr – diese Zahl soll schon bald auf 0 sinken", so Nagl.

Autor:

Stefan Haller aus Graz

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