Hereinspaziert: Jugendzentrum Echo in Graz an Jugendliche übergeben

Das Jugendzentrum Echo hat geöffnet: Günter Hirner, Markus Schabler, Ingrid Krammer, Kurt Hohensinner, Martina Kaufmann und Anna Hopper (v. l.) übergaben das Zentrum an die Jugendlichen
  • Das Jugendzentrum Echo hat geöffnet: Günter Hirner, Markus Schabler, Ingrid Krammer, Kurt Hohensinner, Martina Kaufmann und Anna Hopper (v. l.) übergaben das Zentrum an die Jugendlichen
  • Foto: Stadt Graz/Foto Fischer
  • hochgeladen von Martina Maros-Goller

Rund 17.500 junge Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren leben in Graz, etwa 7.000 von ihnen kommen pro Jahr in die städtischen Jugendzentren. Und genau für sie investiert die Stadt Graz zwei Millionen Euro in drei neue Jugendzentren: Nach der Hausübergabe des Jugendzentrums Grünanger am 4. Dezember 2017 wurde den Jugendlichen gestern von Jugendstadtrat Kurt Hohensinner, Ingrid Krammer, der Leiterin des Amtes für Jugend und Familie, Günter Hirner, dem Geschäftsführer der GBG (Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH), Lend-Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer, Grüne-Klubobmann Karl Dreisiebner, Experten der Baubehörde und Kooperationspartnern das neue Jugendzentrum Echo übergeben.

Orte des Miteinanders

„Mit den Neubauten und der Sanierung von Jugendzentren setzt die Stadt Graz ein kräftiges Zeichen für die Zukunft der Grazer Jugendkultur. Die Jugendzentren sind wichtige Anziehungspunkte und Orte des Miteinanders und des positiven Austauschs. Deshalb investieren wir auch weiter in diesem Bereich. Wir wollen Räume für die Grazer Jugendlichen schaffen, die sie nicht nur nutzen, sondern auch selbst gestalten. Das Echo ist ein Best-Practice-Beispiel für diesen Weg“, so Kurt Hohensinner.
Seit dem Jahr 1981 wurde am heutigen Echo-Standort ein autonomes Jugendzentrum von der Jugendinitative Insel geführt, im Jahr 2007 übernahm der Verein Jukus (Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Sport) das Zentrum, wo durch ein neues Konzept und einen neuen Beteiligungsansatz der Name Echo entstand. Das alte Echo-Gebäude wurde im Februar 2017 abgerissen, die Jugendarbeit wurde bis zur Neuerrichtung mobil durchgeführt.

Beteiligung der Jugendlichen

Für den Neubau zeichneten die Architekten Bernd Pürstl und Herwig Langmaier verantwortlich. Die Besonderheiten des Jugendzentrums sind: ein großzügiger Freibereich Richtung Süden, der Zugang über einen überdachten Vorbereich zwischen Werkstatt und Hauptbaukörper, ein zentraler Jugendraum und nutzungsneutrale Räume, ein großflächiges Jugendcafe und Workshop-Räume, ein Mädchenbereich und auch eine eigene Werkstätte. In die Planung wurden auch die Jugendlichen miteingebunden, das Team von tag.werk, dem Beschäftigungsprojekt der Caritas, stellte die Möbel selbst her. „Wir wollen Jugendliche ermutigen, sich selbst zu vertrauen. Hier können sie ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität forcieren“, sagt Ingrid Krammer im Rahmen der Übergabe.
Für die Arbeit mit Jugendlichen, wo von Freizeitgestaltung bis hinzu Themenworkshops und Projektmitarbeit vieles geboten wird, steht ein professionelles Team von Jugendarbeitern zur Verfügung. „Man trifft sich einfach, um miteinander Zeit zu verbringen! Eine wachsende Stadt wie Graz lebt von einer vielfältigen Jugendszene. Und deren Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller brauchen vor allem eines: Orte, an denen Zukunft entstehen kann", freut sich Markus Schabler, Referatsleiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit, über die Schaffung einer konsumfreien Zone in Graz und die künftigen Aktivitäten im Jugendzentrum Echo.

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