Human.technology Styria: Schlaue Software-Tools für die Patientendaten

Zahlreiche steirische Unternehmen arbeiten an der Vernetzung von Daten, damit ein Mehrwert für Patienten generiert wird.
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  • hochgeladen von Christoph Hofer

Kooperationspartner des "Human.technology Styria"-Clusters setzen verstärkt auf Datenvernetzung.

Die Steiermark ist im medizintechnischen Bereich sehr stark: So sind im Umfeld des Clusters von "Human.technology Styria" zuletzt zahlreiche Start-ups entstanden, die für neue Produkte und Innovationen verantwortlich zeichnen. Ein großes Ziel ist es einerseits, den Menschen hierzulande ein aktives und gesundes Altern zu ermöglichen, und andererseits, in Notfällen effizienter zu helfen. Das soll nicht zuletzt auch durch eine bessere Vernetzung von Patientendaten, wie sie etwa im skandinavischen Raum bereits Realität ist, funktionieren.

Arbeitsabläufe verbessern

Die medizinische Überwachung von chronischen Patienten in den eigenen vier Wänden will etwa Peter Kastner, seines Zeichens Geschäftsführer von "Telbiomed", realisieren. "Wir bieten eine Daten- und Kommunikationsplattform für Patienten, Pflegeexperten und Ärzte an", sagt Kastner. Die Patienten sollen dabei ihren Blutdruck und Blutzuckerwerte selbst messen, über eine Smartphone-App werden die Daten dann in ein System gespielt und an die Pflegeexperten und Ärzte weitergeleitet.
Auch die ebenfalls in Graz operierende "decide Clinical Software GmbH" setzt auf Vernetzung: Das GlucoTab-System soll Pflegepersonen und Mediziner bei der medikamentösen Therapie von Patienten mit Diabetes unterstützen. Die Arbeitsabläufe des Blutzuckermanagements werden verbessert, dazu schlägt das System auch automatisch richtige Insulindosen vor. Ziel ist das Erreichen von höheren Qualitätsstandards.

Auf die Werte besinnen

Für eine noch einfachere Erfassung von Vitalwerten setzt sich wiederum die ilvi GmbH ein.
Via Software sollen Gesundheitsparameter, unabhängig vom Endgerät, mobil erfasst werden. Diese Daten können dann in weiterer Folge unkompliziert an das Krankenhausinformationssystem übertragen werden. Patientenverwechslungen sollen durch dieses Tool der Vergangenheit angehören, auch Kosteneinsparungen sind denkbar, schließlich würden Mehrfachuntersuchungen wegfallen. Auch die Rückverfolgbarkeit der aufgenommenen Werte wird dadurch erleichtert.

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