In diesem Haus hat alles seine Zeit – Kastner & Öhler in "Graz Inside" (+Bilder)

Spektakulärer Blick von oben: Kastner & Öhler zählt zu den schönsten Modehäusern Österreichs.
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  • Spektakulärer Blick von oben: Kastner & Öhler zählt zu den schönsten Modehäusern Österreichs.
  • Foto: Foto Jörgler
  • hochgeladen von Martina Maros-Goller

Die besten Dinge passieren durch Zufall, sagt man. 1883 gab es zwei Kastner & Öhler Standorte im heutigen Opava in Tschechien und im kroatischen Zagreb. Carl Kastner verpasste in Graz seinen Anschlusszug nach Zagreb, spazierte durch die Stadt und entdeckte die freien Geschäftsflächen in der Sackstraße. Das war die Geburtsstunde von Kastner & Öhler in Graz. Im Rahmen der WOCHE-Serie "Graz Inside" werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Gebäudes. "Die ursprüngliche Fläche war 67 Qudadratmeter groß, heute sind es rund 40.000", erzählt Hubert Stadler von Kastner & Öhler. Er verrät, dass im Stuck drei Grazer Symbole zu finden sind. "Und bei uns hat alles seine Zeit", fährt er fort.

Haus der Superlative

Bereits 1887 wurde der Versandhandel eingeführt. "Als erstes Unternehmen in Europa", sagt Stadler, der den Bogen zum heutigen Online Shop spannt. Und auch die erste Rolltreppe der Steiermark wurde 1969 bei Kastner & Öhler in Betrieb genommen.
Täglich gehen in der Sackstraße 7 bis 13 rund 700 Mitarbeiter ein und aus, ganze 43 Rolltreppen verbinden die Geschoße. Die 2003 eröffnete Tiefgarage bietet in Summe 780 Parkplätze, beim Kunsthaus gibt es weitere 150. "Zwei Etagen sind unter dem Murwasserspiegel", sagt Stadler, der die WOCHE in den Admonter Hof zur Warenanlieferung führt. Dort kommt die Ware täglich mit drei LKW aus dem Zentral-Logistiklager St. Peter und wird zum Warenmanipulationsteam gebracht.

120.000 Teile pro Woche

"Das ist meine Weltmeistertruppe", berichtet Silvia Gugl, die das 24-köpfige Team leitet. In normalen Wochen packt die Truppe 60.000 bis 70.000 Stücke aus, sichert die Waren und macht sie für die Verkaufsfläche bereit. "Zu Weihnachten und anderen Spitzenzeiten sind es 100.000 bis 120.000 Teile". Eine Eigenstromanlage, Betriebsfeuerwehr und ein mit Stuck besetztes Besprechungszimmer sind nur einige weitere Highlights, die dieses Haus ausmachen.

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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