Erweiterte Corona-Schutzmaßnahmen
Infektionszahlen in Graz auf Rekordhoch

Die hohen Infektionszahlen in Graz erfordern erweiterte Schutzmaßnahmen
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Die Corona-Infektionszahlen in Graz sind derzeit so hoch wie noch nie – mit entsprechenden Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Contact Tracing, sowie in Schulen und Kindergärten hat die Stadt sich so gut wie möglich auf die Situation vorbereitet. 

GRAZ.  Die 7-Tages-Inzidenz beträgt in der Landeshauptstadt momentan 811,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen. "Die Wand - also der prognostizierte Anstieg durch die Omikron-Infektionen - rückt deutlich näher", bestätigt die Leiterin des Gesundheitsamtes Eva Winter den Anstieg, der durch die hochinfektiöse neue Mutation ausgelöst wird. Winter appelliert deshalb, Schutzmaßnahmen wie das Abstandhalten zu anderen und das Tragen von FFP2-Masken in geschlossenen Räumen, sowie auch im Freien verstärkt zu beachten. 

"Omikron verläuft zwar milder, aber auch eine solche Infektion kann zu ernsten Problemen und Langzeitschäden führen" - Eva Winter.

Auch betont die Medizinerin die dringende Notwendigkeit, sich impfen, beziehungsweise die Schutz-Impfung auffrischen zu lassen, denn: "Omikron weist eine höhere Virenlast in den oberen Atemwegen auf und ist viel ansteckender. Omikron verläuft zwar milder, aber auch eine solche Infektion kann zu ernsten Problemen und Langzeitschäden führen." 

Leiterin des Gesundheitsamtes Eva Winter appelliert, verstärkt alle Schutzmaßnahmen in geschlossenen Räumen wie auch im Freien zu beachten
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Infrastruktur bestmöglich geschützt

Die hohe Ansteckungsrate von Omikron stellt auch die Mitarbeiter:innen der Stadt Graz vor eine große Herausforderung. Im Haus Graz wurden deshalb entsprechend umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt, die Corona-bedingte Ausfälle innerhalb der Dienststellen möglichst gering halten sollen. 

Zu besonders kritischen Bereichen der Infrastruktur zählen zum Beispiel die Feuerwehr, die Müllabfuhr, Energie- und Wasserversorgung, sowie öffentliche Verkehrsmittel und die Geriatrischen Gesundheitszentren. Damit diese essentiellen Leistungen der Stadt gesichert bleiben, wurden hier neben den erwähnten organisatorischen Maßnahmen auch umfangreiche Test- und Hygienemaßnahmen umgesetzt, sowie individuelle Stufenpläne erstellt.

Contact Tracing wird schwieriger

Das Contact-Tracing-Team des Grazer Gesundheitsamtes ist zwar auf den Anstieg der Infektionszahlen vorbereitet – das Personal wurde in den letzten Wochen verdoppelt und Datenbanken optimiert. Steigen die Anforderungen jedoch exponentiell, würde die Organisation an ihre Grenzen stoßen, denn Kontaktpersonen könnten nur mit zeitlicher Verspätung nachverfolgt werden, erklärt Erwin Wieser, Leiter des Contact Tracing Teams. Um ihre Arbeit weiterhin bestmöglich zu unterstützen appelliert Wieser deshalb an alle: "Geben Sie uns die Informationen, die wir benötigen um die Qualität und Quantität unserer Arbeit aufrecht erhalten zu können."

Steigen die Infektionszahlen weiterhin stark an, ist außerdem mit längeren Wartezeiten bei den PCR-Testergebnissen zu rechnen.

Bildungsbetrieb soll offen bleiben

Ziel muss es sein, den Bildungsbetrieb so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Städtische Kinderkrippen, Kindergärten, Horte und Pflichtschulen haben deshalb vielfältige (Notfall-)Maßnahmen unternommen, um sich auf die Situation vorzubereiten. Es ist aber leider nicht auszuschließen, dass Quarantäneregeln zu Schließungen führen könnten.

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