Junge EU-Förderungen leicht gemacht

Letzte Woche gratulierte Jugendlandesrätin Elisabeth Grossmann der LOGO EU.INFO zu den Erfolgen der vergangenen 10 Jahre
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Über das Programm „Jugend in Aktion“ konnten bisher rund 1,85 Mio Euro in die Steiermark geholt werden. Die steirische Regionalstelle LOGO EU.INFO feiert mit diesem Erfolg ihr zehnjähriges Bestehen.

„Jugend in Aktion“ unterstützt junge Menschen in ganz Europa dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Egal, ob Filmprojekt, Workshopreihe, Jugendkonferenz oder internationales Jugendcamp, den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Auch die Themenpalette ist weit gestreut, von Umweltschutz über Rassismus, Religion, Arbeitslosigkeit bis zu Jugendkulturen, Brauchtum oder Generationendialog findet sich alles wieder. Anträge aus ländlichen Regionen haben besonders hohe Priorität bei der Vergabe von Fördermitteln.

„Der Zugang ist für Jugendliche im Alter von 13 bis 30 Jahren möglich. Anträge können auch von Privatpersonen gestellt werden. Es ist nicht notwendig, dass dahinter eine Organisation oder ein Verein steht.“, erklärt Faustina Verra, zuständige Mitarbeiterin des LOGO das Besondere an diesem EU-Förderprogramm. Interessant sind auch die kurzen Antragszeiten. Fünf mal im Jahr gibt es Termine, an denen über die Vergabe von Fördermitteln entschieden wird. Die Bewertung der Projektanträge findet bei der Nationalagentur in Wien statt. Laut Verra ein weiterer Vorteil des Programms, denn Inhalte und Ziele der Projekte stehen klar im Vordergrund. Zusätzlich ist die Förderquote im Programm wesendlich höher als bei vielen anderen EU Programmen. So werden einzelne Projektarten mit bis zu 90% der Kosten durch die EU unterstützt. Abhängig von der jeweiligen Aktion können die Projekte lokal oder mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt werden.

Die LOGO EU.INFO berät Jugendliche von der Projektidee bis hin zur Endabwicklung und erleichtert damit den Einstieg in das Programm. Mehr als 90% der Anträge, die von Anfang bis Ende vom LOGO-Team begleitet wurden, haben eine Förderzusage erhalten. In den letzten zehn Jahren waren das rund 250 Projekte mit insgesamt mehr als 10.000 Jugendlichen.
Bei der Umsetzung ihrer Projekte entwickelten die TeilnehmerInnen neben Fertigkeiten wie Projektmanagement, Planung und Organisation auch soziale Kompetenzen, die ihnen im späteren Leben zu Gute kommen. Viele der InitiatorInnen leiten erstmalig Teams oder müssen sich mit Konflikten innerhalb der Gruppen auseinander setzen. „Das außerschulische Lernen ist wichtiger Bestandteil der Ziele des ‚Jugend in Aktion’-Programms.“, bestätigt das Team der EU.INFO anhand von persönlichen Erzählungen der Projektgruppen. Dies wird auch durch internationale Studien bekräftigt.

Einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten bietet die Website des LOGOs unter www.logo.at oder auch direkt beim Team der LOGO EU.INFO unter der Telefonnummer 0316 90 370 225.

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