Karl Schwarzl: Visionen sind keine Altersfrage

Eine Rede vom ewigen Jungunternehmer Karl Schwarzl: Wo andere längst in Pension sind, eröffnet er einen innovativen Hallenbau.
  • Eine Rede vom ewigen Jungunternehmer Karl Schwarzl: Wo andere längst in Pension sind, eröffnet er einen innovativen Hallenbau.
  • Foto: Atelier Jungwirth
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Es ist ein Zitat von Bürgermeister Siegfried Nagl, das den Kern der Sache exakt trifft: "Wenn viel Schotter im Spiel ist, dann ist der Karl Schwarzl nicht weit." Getätigt hat er diesen Ausspruch im Rahmen der Eröffnung der "Schwarzl Flexbox" in unmittelbarer Nähe zum Südgürtel.
Ab sofort wird dort auf einer 10.000 Quadratmeter großen Lager- und Logistikfläche der Platzbedarf für Unternehmen aller Art, vom Start-up bis zur Ich-AG, gedeckt. Der Vordenker hinter diesem zukunftsträchtigen Projekt? Einmal mehr Schwarzl selbst. Mit 89 Jahren ist er noch immer am Puls der Zeit und scheut es nicht, Veränderungen vorzunehmen.

Start mit einer Baumaschine

"Wir brauchen Bewegung: in der Arbeit, in der Politik und in der Wirtschaft", sagte der Vollblutunternehmer erst vergangene Woche. Für Bewegung hat der in Otternitz geborene Schwarzl schon vor fast 60 Jahren gesorgt, als er mit nur einer großen Baumaschine und einem Kredit von 150.000 Schilling das Schwarzl Erdbewegungsunternehmen in Laßnitzhöhe gegründet hat.

Autobahn und Badesee

Fleiß und enormer Arbeitseinsatz, Eigenschaften, die dem Bauernsohn bis heute erhalten geblieben sind, ermöglichten die Rückzahlung binnen sechs Monaten.
Danach kamen sein Unternehmen und die Baumaschinen so richtig ins Rollen. Große Projekte folgten: So war er mit seinem Unternehmen maßgeblich am Autobahnbau von Graz Richtung Osten beteiligt, ehe Schwarzl 1968 mit dem Kauf eines Schotterwerks in Unterpremstätten erneut Weitblick bewies. Die Basis für Schwarzl See und Schwarzl-Halle war geschaffen.

Familienmensch

Auch die große Brücke über den See hatte ihre Funktion: "Falls ich einmal kein Geld haben werde, kann ich unter meiner eigenen Brücke schlafen."
So weit ist es schließlich für den ehemaligen Bürgermeister von Laßnitzhöhe nie gekommen, vielmehr folgten weitere Investitionen (unter anderem Schwarzl Klinik und Schwarzl Immobilien GmbH) und die Einrichtung der Familie Schwarzl Privatstiftung.
"Das Schöne ist, dass alle Entscheidungen im engsten Kreis diskutiert werden können", freut er sich über den familiären Rückhalt, angefangen bei Gattin Margarethe. Das nächste Projekt kann also kommen ...

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