Klimawahn an Schulen_5

Wie immer viele dauergeöffnete Fenster auf der östlichen Seite....
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Wie beim Beitrag vom 7.12.2015 versprochen, der nächste Beitrag.

Aktueller Zwischenstand:
Bei meiner Spazierfahrt am Sonntag den 10. Jänner 2016 wurden diesmal 15
(13* 17** 10***) dauergeöffnete Fenster bei der NMS-VS-Andritz zur Kenntnis genommen. Zusätzlich wurde auch der Turnsaal dauerbeleuchtet. Anscheinend wollte man nicht nur den Heizenergielieferanten subventionieren, sondern im Sinne der Gleichberechtigung auch gleich den Stromlieferanten "mitbeglücken."

15 (21*) dauergeöffnete Fenster gab es bei der Pädagogischen Hochschule Steiermark und 8 Fenster beim Landesschulrat (5*) zu "bewundern".
In Klammer Werte aus den Vorwochen. *21.12.2015 **14.12.2015.

Pädagogische Hochschule Steiermark

Bei der Pädagogischen Hochschule Steiermark dauert nun der "Nachdenkprozess" über dauergeöffnete Fenster außerhalb der Betriebszeit während der Heizperiode bereits 1.096 Tage an.
Somit dürfte die HLW-Schrödinger dann Ihren "Weltrekord" an die Pädagogische Hochschule Steiermark verlieren - früher oder später.

Negatives Vorbild - der Landesschulrat!

Besorgniserregend auch die Zustände beim Landesschulrat. Dort sind allerdings "erst" läppische 350 Tage vergangen - seit meiner ersten öffentlichen Informationskampagne vom 25.1.2015 vergangen.

Unfähiger Stadtrat?

MBA Hohensinner, der dafür zuständige Stadtrat in der Ökostadt Graz, wurde am 18.1.2015 informiert. Bis heute wurden meine Schreiben, bzw. Beiträge im Internet leider nicht zur Kenntnis genommen - von der Ökostadt Graz.

HLW Schrödinger
Seit 30.12.2015 gibt es keine dauergeöffneten Fenster außerhalb der Schulzeiten mehr. Nach 1.083 Tagen (Beitrag vom 2.1.2016) wurden meine sehr einfachen Optimierungsvorschläge zur Kenntnis genommen.

Als Vergleichsobjekte wurden zwischen 25.122015 und 10.1.2016 zusätzlich besucht:
BGG Körösi: Null Fenster dauergeöffnet
VS Muchargasse: Ein Fenster dauergeöffnet
BRG Carneri: 0,5 Fenster (Mittelwert) dauergeöffnet

Das erste Mal wurde die breite Öffentlichkeit im Winter 2012/2013 über dauergeöffnete Fenster bei Schulen in der Ökostadt Graz informiert durch einen Artikel in der Kleinen Zeitung informiert.

Wo bleibt da der Hausverstand???

Für mich, als einigermaßen nachhaltigen Bürger, ist dieses Verhalten in keiner Weise nachvollziehbar.
Das Lichtausschalten, wenn dieses nicht benötigt wird, und das Unterbinden von dauergeöffneten Fenstern außerhalb der Betriebszeiten während der Heizperiode sind die einfachsten Energiesparmaßnahmen, die es gibt.

Anscheinend sind öffentliche Institutionen davon ausgenommen.

Österreichweite Unsitte:

Liebe Leser und Leserinnen außerhalb von Graz, bitte helfen Sie auch mit, um in ganz Österreich diesen Verschwendungswahn zu stoppen.

Wie geht das?
Einfach an schulfreien Tagen bei Schulen in ihrer Umgebung vorbeischauen und dauergeöffnete Fenster fotografieren und diese Fotos bitte an mich senden. Das Gleiche gilt auch für Ämter und Behörden, zu Zeiten wo diese geschlossen haben.
Das Bundes-Energieeffizienzgesetz sieht im Übrigen öffentliche Gebäude als Vorbilder beim Energiesparen.

rainer.maichin@gmail.com. Vielen Dank!!!

Rückblicke

13.1.2013 Erster Beitrag zur Thematik "Heizbetreib bei dauergeöffneten Fenstern"

6.6.2013 Heizbetrieb bei 100 offenen Fenstern

9.7.2013 Bewerbung als Fensterschließer

16.2.2014 Soziale Wärme aus der Schule

2013 und 2014
Bei Kurzvisiten an Schulen außerhalb von Graz bestätigte sich der Trend von dauergeöffneten Fenstern während der Heizperiode.
Ein Beitrag vom März 2015

7.12.2015 Klimawahn an Schulen

14.12.2015 Klimawahn an Schulen_2

21.12.2015 Klimawahn an Schulen_3

28.12.2015 Klimawahn an Schulen_4

3.1.2016 Weltrekord in Graz

* Mögliche Ursachen von dauergeöffneten Fenstern während der Heizperiode außerhalb der Betriebszeiten sind:

1) Defekte Heizungsregelung: Ein überhitzen der Räume wird durch das Öffnen der Fenster verhindert. Die höchste Raumtemperatur im Winter bei einem öffentlichen Gebäude, die ich gemessen hatte, betrug 29,7 Grad.

2) Gefährliche Ausdünstungen: "Ausdünstungen" von Baumaterialien und Inventar sorgen für "Geruchsbelästigungen" und werden daher möglichst rasch durch dauergeöffnete Fenster ins Freie abgeleitet.

3) Subventionierung der staatlichen Energielieferanten.
So gut wie alle Schulen und öffentliche Gebäude in Graz sind übrigens an die Fernwärme-Kohlenheizung der Ökostadt Graz angeschlossen.

Dieser Beitrag ist ein Teil der Energie-Jagd,
die ein wichtiges Projekt vom Einsparkraftwerk ist.

Das Einsparkraftwerk ist zu 100 Prozent unabhängig von Energiekonzernen
und sonstigen politischen Entscheidungsträgern, und wird nicht gefördert.

Autor:

Rainer Maichin aus Graz

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