Lexikon des unnützen Wissens: Wo der Schilling noch gilt

Heute vor 62 Jahren, also am 30. November des Jahres 1945, wurde die seit 1938 als Zahlungsmittel geltende deutsche Reichsmark wieder durch den Schilling ersetzt, der auch schon von 1925 bis 1938 die offizielle Währung Österreichs war.

Seit dem 1. Jänner 2002 ist der Schilling bei uns ja Geschichte, seitdem gilt der Euro. Freilich: Der Schilling lebt noch immer - und es sind nicht irgendwelche Währungsnostalgiker, die untereinander in Schilling zahlen. Nein, der Schilling ist sogar ganz offizielles Zahlungsmittel.

Aber eben nicht in Österreich - sondern in Kenia (Kenia-Schilling), Uganda (Uganda-Schilling), Tansania (Tansania-Schilling) und Somalia (dreimal dürfen Sie raten, wie er dort genannt wird ...). 

Davor war der Schilling aber nicht nur Währung in Österreich - er war dies auch in in mehreren deutschen Ländern (etwa Hamburg, Lübeck, Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Brandenburg, Württemberg, Bayern), in der Schweiz, in Großbritannien, Polen, Dänemark, Norwegen und Schweden.

Der Schilling ist übrigens eine sehr alte Währung - erstmals eingeführt hat ihn Karl der Große, der im Jahr 794 eine Münzreform in Kraft treten ließ, die die Geburt des Schillings (damals "Skilling"). 

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