Liebe liegt in der Landluft

Der Traum von Wiese, Kuh und Partner: 200 Menschen aus Graz und Umgebung sind auf einer neuen Singlebörse für Landwirte.
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  • Der Traum von Wiese, Kuh und Partner: 200 Menschen aus Graz und Umgebung sind auf einer neuen Singlebörse für Landwirte.
  • Foto: Flirt.Landwirt
  • hochgeladen von Elisabeth Pötler

Gesucht: Erdiger Typ zum Kartoffelernten. Oder: Tatkräftige Frau mit Gummistiefeln statt Highheels. Klingt nach eigenwilliger TV-Casting-Show? Nein, so ähnlich läuft die Partnersuche auf einer besonderen Singlebörse ab.
„Flirt.Landwirt“ nennt sich die Homepage, hinter der die Grazerin Teresa Fritsch steckt. Sie hat die kostenlose Kuppelseite, die sich über Werbung finanziert, vor zwei Monaten neu aufgebaut. Nun zählt man 200 Mitglieder aus Graz und Graz-Umgebung, darunter 53 Frauen und 157 Männer, und insgesamt 4200 Mitglieder aus Österreich und Deutschland.
Die Idee: „Auf Singlebörsen tummeln sich verschiedenste Menschen. Hier aber findet man Gleichgesinnte, die keine Tierhaarallergie oder Angst vor ein bisschen Dreck haben“, sagt Fritsch. Kleinster gemeinsamer Nenner: Die Leidenschaft für Land, Hof und Tiere.

Dating in Wald und Wiesen
Erfahrung als Kupplerin hat sie schon länger. Die Biologin organisiert mit ihrer Agentur „Stock & Stein“ Outdoorseminare rund um Persönlichkeitsbildung und Partnerschaft, bei denen auch Hunde und Pferde als „Coaches“ zum Einsatz kommen.
Singles sollen sich bei ihr durch Wald und Wiesen marschieren. Etwa beim „Speeddate-Walking“, bei dem man – stets in Bewegung – der Reihe nach mehrere Partnersuchende kennenlernt. „Normales Speeddating wirkt oft gezwungen, weil man sich in die Augen sehen muss. Im Gehen funktioniert das besser und es gibt mehr Gesprächsstoff“, meint sie.
Bald startet sie übrigens auch mit einem Singlekochen, bei dem man Kochen und Flirten gleichermaßen üben kann.

Ser Singlebörsen-Check

Immer mehr Firmen bieten Partnervermittlungen an. Wie man seriöse Einrichtungen erkennt, sagt Georg Giesinger, WK-Obmann der Partnervermittler.
Fix verortet. Die Frimen sollten eine Kontaktadresse angeben, etwa im „Impressum“ auf der Homepage. Überprüfen, ob die Daten der Realität entsprechen. Wenn es sich um einen lokalen Standort handelt: hinfahren.
Gewerbe. Partnervermittler brauchen ein freies Gewerbe.
Hat die Firma einen Sitz in Österreich, muss sie (bzw. der Betreiber des Portals) als WK-Mitglied verzeichnet sein. Nachzuvollziehen auf der WK-Seite im Internet unter „Firmen A-Z“.
Bezahlung.
Üblich ist ein Vertrag auf Zeit, etwa auf ein bis 12 Monate, in der man Partnervorschläge erhält. Man bezahlt einen Fixpreis pro Monat. Einige bieten gratis Vermittlungen an.

Der Traum von Wiese, Kuh und Partner: 200 Menschen aus Graz und Umgebung sind auf einer neuen Singlebörse für Landwirte.

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