Martin Auer: Wo das Bargeld nicht mehr abgeht

Seit April 2017 kann in der Martin-Auer-Filiale Zinzendorfgasse nicht mehr mit Bargeld gezahlt werden. Die Kunden stört es nicht.
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Die Aufregung war groß, als der Grazer Bäckerei-Unternehmer Martin Auer exakt vor einem Jahr die erste bargeldlose Filiale Österreichs eröffnete. Als Standort wählte er das damals neu eröffnete Geschäft in der Zinzendorfgasse, nur einen Steinwurf von der Universität Graz entfernt.
Heute haben sich die Wogen längst geglättet: "Das ist jetzt kein Thema mehr. Ich bin glücklich, die Entscheidung damals getroffen zu haben, das zeigen die Kundenreaktionen", sagt Auer.

Praktischere Handhabung

Für den Kreativgeist liegen die Vorteile auf der Hand: "Es ist auch für uns praktischer, man muss das Geld nicht mehr zählen und zur Bank bringen. Ein Großteil der Leute hat außerdem ungern Bargeld bei sich. Bei Studenten ist die Akzeptanz naturgemäß noch höher." Jene Kritiker, die im Vorjahr für teils wüste Beschimpfungen über Soziale Medien sorgten, versteht Auer nicht. "Sie kritisierten, dass durch das Zahlen mit Bankomatkarte die Anonymität schwindet, selbst sind sie aber auf Facebook und geben Privates preis." Für die Zukunft will Auer nicht ausschließen, weitere Filialen umzurüsten.

Seit April 2017 kann in der Martin-Auer-Filiale Zinzendorfgasse nicht mehr mit Bargeld gezahlt werden. Die Kunden stört es nicht.
Sieht sich in seiner Entscheidung bestätigt: Martin Auer
Autor:

Christoph Hofer aus Graz

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