Prominente Besetzung
Mediziner Gerhard Stark wird neuer Chef der steirischen Spitäler

Der neue steirische Spitalschef: Gerhard Stark (60) wird künftig die Geschicke der steirischen Krankenanstalten (Kages) lenken.
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  • Der neue steirische Spitalschef: Gerhard Stark (60) wird künftig die Geschicke der steirischen Krankenanstalten (Kages) lenken.
  • Foto: Barmherzige Brüder
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Nach dem überraschenden Rücktritt von Karlheinz Tscheliessnigg, der über impfkritische Aussagen gestolpert war, wurde heute der neue Chef der steirischen Krankenanstalten (Kages) präsentiert: der 60-jährige Intensivmediziner Gerhard Stark, er wechselt von den Barmherzigen Brüdern in die Kages-Zentrale.

Er war wohl ein Wunschkandidat des ÖVP-Duos Christopher Drexler (Personal) und Juliane Bogner-Strauß (Spitäler): Heute wurde der anerkannte steirische Mediziner Gerhard Stark als interimistischer Kages-Vorstand bestellt. Nachdem er dafür einen Top-Job bei den Barmherzigen Brüdern aufgeben muss, darf man davon ausgehen, dass er auch über die Interimslösung hinaus Vorstand bleiben wird. Er wird die Geschicke gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Vorstand Ernst Fartek leiten. Nächstes Jahr werden die Vorstandsfunktionen programmgemäß ausgeschrieben, Stark wird sich dort jedenfalls – mit besten Aussichten – bewerben.

"Bekannt für seine Menschlichkeit"

Stark stand dem Land Steiermark bereits als Berater in Fragen der Pandemie zur Seite. Er würde großes Wissen und Menschlichkeit miteinander verbinden, lobte Spitalslandesrätin Juliane Bogner-Strauß den neuen "starken" Mann. Personallandesrat Christopher Drexler nannte Stark eine "exzellente Wahl". Am Höhepunkt der Pandemie sei es ganz wichtig gewesen, diese Entscheidung so zu treffen.

Politik freut sich über "exzellente Wahl": LR Juliane Bogner-Strauß und LR Christopher Drexler mit de neuen Kages-Chef Gerhard Stark (M.).
  • Politik freut sich über "exzellente Wahl": LR Juliane Bogner-Strauß und LR Christopher Drexler mit de neuen Kages-Chef Gerhard Stark (M.).
  • Foto: Land Steiermark
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Spontane Entscheidung

"Ich sehe das als Auftrag, für die steirische Bevölkerung und dieses großartige medizinische Zentrum und den vielem Spitälern Verantwortung zu übernehmen", ließ Stark in einem ersten Statement wissen. Er stehe für Kontinuität in der Arbeit, weil es einen Schulterschluss von allen brauche, um den Risiken der Pandemie zu begegnen. Nach Gesprächen mit den Barmherzigen Brüdern und der Politik habe er sich sehr kurzfristig für eine Zusage entschieden. Wichtiger Zusatz: Die Impfung sei für ihn die einzige Möglichkeit, diese Pandemie zu überwinden. Davon gebe es kein Abrücken. Er habe tatsächlich vor, sich für die Vorstandsfunktion zu bewerben.

Intensivmediziner mit langjähriger Erfahrung: Gerhard Stark wechselt von den Barmherzigen Brüdern zur Kages.
  • Intensivmediziner mit langjähriger Erfahrung: Gerhard Stark wechselt von den Barmherzigen Brüdern zur Kages.
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Das ist Gerhard Stark

Der gebürtige Kärntner Gerhard Stark ist 60 Jahre alt. Bis 2002 war er Leiter der Forschungsabteilung für Internistische Pharmakotherapie sowie stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Angiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin der MedUni Graz. Danach leitete er acht Jahre die Abteilung für Innere Medizin am LKH Deutschlandsberg. Von 2011 weg fungierte er als Ärztlicher Direktor im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz, 2012 kam das Marienkrankenhaus in Vorau dazu. Der Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzfächern Angiologie und Intensivmedizin wechselte 2016 zu den Barmherzigen Brüdern, als Ärztlicher Direktor für alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. Er hat an zahlreichen Forschungsprojekten mitgewirkt, die ihn  für Forschungsaufenthalte unter anderem nach Deutschland und in die USA führten. Ab 1. Dezember ist er der neue Vorstandsdirektor der steirischen Krankenanstalten Kages.

So kam es zum Rücktritt:

Der steirische Spitalschef Karlheinz Tscheliessnigg tritt zurück

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