Mehr Digitalisierung, mehr Kundennähe: Genuss Region Österreich rüstete sich in Graz für die Zukunft

Freunde des Genusses: S. Nagl, M. Reichsthaler, H. Seitinger
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Was liegt im Jahr 2018 näher, als die Bundestagung der Genuss Region Österreich in Graz abzuhalten? Ausgerechnet heuer feiert die Murmetropole nämlich ein besonders kulinarisches Jubiläum, ist es doch exakt zehn Jahre her, dass Graz den Titel GenussHauptstadt verliehen bekam. Umso größer war die Freude auch bei Bürgermeister Siegfried Nagl, der die aus allen Bundesländern angereisten Gäste in feierlichem Ambiente in der Alten Universität persönlich begrüßte. "Wenn man denkt, was vor 30 Jahren kulinarisch bei uns los war, kann man das mit heute gar nicht mehr vergleichen. Heute besuchen Leute die Innenstadt, weil es hier von Spitzengastronomie nur so wimmelt."

Weiterentwicklung als tägliches Geschäft

Dass auch in Graz Produkte der insgesamt 122 GenussRegionen (100 GenussRegionen mit dem Prädikat, zwölf Überprüfungsregionen, sieben Kanditatenregionen) verarbeitet werden, versteht sich von selbst. Der Trend, wonach immer mehr Leute wissen wollen, woher die Produkte kommen, die sie auf den Teller bekommen, ist hierzulande längst angekommen. "Man darf sich aber nie mit dem Status Quo zufrieden geben, wir müssen uns ständig weiterentwickeln", sagt dazu Bundesobfrau Margareta Reichsthaler in ihrer Ansprache. Die Inhalte der Tagung siedelten sich dann auch im Bereich der strategischen Weiterentwicklung der heimischen Landwirtschaft mit besonderem Blick auf die Digitalisierung sowie dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch an.

Online-Offensive

So wurde unter anderem der neu geschaffene Online-Marktplatz "Genuss ab Hof" mit speziellen Digitalisierungspaketen für Vermarktungsbetriebe präsentiert. Diese Initiative ermöglicht es, in Zukunft allen Lizenzpartnern der Genuss Region Österreich, dass sie sich für die digitalen Herausforderungen adäquat vorbereiten können, von Online-Shopis bis hin zur Registrierkasse. Auch die Konsumenten profitieren: "Ab April bekommen Menschen in urbanen Zentren dadurch zusätzlich direkten Zugang zu ganz besonderen, regionalen Qualitätsprodukten", so Reichsthaler. Dazu gibte s auch die so genannte "AbHof"-App, durch die man sofort die naheliegendsten Direktvermarkter finden kann, unabhängig vom persönlichen Standort.

Zehn Punkte für mehr Genuss

Für die Zukunft zeigt man sich, nicht zuletzt auch durch die Agenda "Zehn für 2020", die Werte und Ziele (u.a. Mehr Kraft aus den Regionen, Besser Preise durch echten Mehrwert, Klarheit für Konsumenten über Herkunft und Qualität) für die nächsten Jahre beinhaltet, gerüstet. "Wir Steirer brauchen uns gerade kulinarisch nicht zu verstecken und wissen guten Geschmack zu schätzen. Umso wichtiger sind die Aktivitäten der Genuss Region Österreich", konkludiert Argrarlandesrat Hans Seitinger. Bei all den geplanten Aktionen soll zudem nicht unerwähnt bleiben, dass das Kulinarische auch nicht zu kurz kam: Sowohl die Krenschaumsuppe mit Blutwurstschnitte und das Filet vom südoststeirischen Woazschwein, in Butterteig gebacken mundeten vorzüglich ...

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Plädoyer für die GenussRegionen: Elisabeth Köstinger

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