Mit Robotern auf Du und Du

Dieser Roboter folgt, wenn richtig programmiert, der schwarzen Linie.
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  • Dieser Roboter folgt, wenn richtig programmiert, der schwarzen Linie.
  • Foto: TU Graz-Lunghammer
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Zu Besuch bei der Robotik-Forschungswoche für Kinder auf der TU, wo die Jüngsten das Programmieren lernen.

"Mir macht das Arbeiten mit Robotern Spaß, ich programmiere auch daheim ziemlich gerne." Wenn Matteo das sagt, leuchten seine Augen. Viel Zeit zum Plaudern hat er allerdings nicht, schließlich muss er mit seinem Kollegen Michael gerade einen kleinen Roboter so programmieren, dass er einer schwarzen Linie am Boden im Kreis folgen kann.
Das Problem: Noch hat er die Kurve nicht gekriegt, es geht zurück an den PC. Was die Kinder, die zwischen zehn und 13 Jahre alt sind, hier machen? Sie sind Teilnehmer der Robotik-Forschungswochen, die im Robotik-Labor der TU Graz in den Sommermonaten in Kooperation mit dem Kinderbüro Graz über die Bühne gehen. Dabei werden interessierte Kids zu Nachwuchsforschern, die in die umfangreiche und faszinierende Welt der künstlichen Intelligenz eingeführt werden.

Das Programmieren wird den Kids spielerisch beigebracht.
  • Das Programmieren wird den Kids spielerisch beigebracht.
  • Foto: TU Graz-Lunghammer
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Lego als Grundlage

Das Ganze passiert natürlich spielerisch: Zur Verfügung gestellt werden eigene Roboter der Serie "Lego Mindstorms", dazu kommt eine für jüngere Personen einfache Programmiersprache. "Die Kinder bekommen Anfang der Woche ihre Roboter, bauen sie selbst zusammen und werden langsam in die Welt der Programmierung eingeführt", erklärt Projektmitarbeiter Manuel Menzinger, der als Lehrer am Klex und im TU-Institut für Softwaretechnologie arbeitet. "Es ist wichtig, zu zeigen, wie gewisse Dinge nach einem gewissen System funktionieren."
Bereits in jungen Jahren sei es somit möglich, das analytische Denken zu fördern. "Natürlich bekommen die Kids gewisse Vorgaben. Beispielsweise müssen sie jeden Tag gewisse Challenges mit ihren Robotern absolvieren. Wenn aber etwas nicht gleich klappt, sollen sie ruhig ein wenig tüfteln, wir helfen dann bei der Fehlersuche", erklärt Menzinger.

Leitet die Robotik-Woche: Manuel Menzinger
  • Leitet die Robotik-Woche: Manuel Menzinger
  • Foto: TU Graz-Lunghammer
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Spaß im Vordergrund

Das Feedback der Kinder, die nicht den ganzen Tag tüfteln sondern in den Pausen auch von Kinderbüro-Mitarbeitern betreut werden, sei jedenfalls sehr gut. Während die WOCHE zu Gast ist, bereiten sich die jungen Programmierer bereits auf den nächsten Wettkampf vor: In Zweierteams treten die Roboter gegeneinander an. "Das macht voll Spaß. Ich mag Lego und Programmieren, was gibt es Schöneres", fasst Michael, an diesem Tag Teampartner von Matteo, zusammen. Dem ist nichts hinzuzufügen ...

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