Scharf gestellt
Neue Tempomessgeräte in den Grazer 30er-Zonen

Eines der neuen Tempomessgeräte steht in der Schubertstraße.
  • Eines der neuen Tempomessgeräte steht in der Schubertstraße.
  • Foto: WOCHE Graz
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

An sechs neuen Standorten in den 30er-Zonen der Stadt Graz werden derzeit Geschwindigkeitsmessgeräte mit Laser scharf gestellt.

Schwarze Säulen statt grauer Kästen stehen entlang der Grazer Straßen mit 30er-Beschränkung. Doch nicht nur äußerlich unterscheiden sie sich von den klassischen Radar-Geräten, so messen die neuen Tempomessgeräte mit Laser in beide Fahrtrichtungen. Ein Beschleunigen nach dem Vorbeifahren bleibt somit auch nicht ungestraft. Gab es in der Vergangenheit auch immer wieder den Versuch, nachdem man geblitzt wurde, den "Film" aus dem Radarkasten zu holen oder gleich das ganze Gerät beispielsweise mit Schüssen oder durch Umfahren zu beschädigen, ist das bei den neuen Geräten jedoch zwecklos. "Zum einen wird die gemachte Aufnahme schon seit Längerem sofort online übermittelt, zum anderen wurden dieses Geräte auch in punkto Stabilität getestet. Selbst Schüsse können ihnen nichts anhaben", erklärten die Grazer Tempo-Mess-Experten bei einer Pressekonferenz. 

"Tempo-Bremse"

"Die Geschwindgkeitsmessgeräte dienen vor allem auch als Tempo-Bremse. Wird man erst einmal auf das Radargerät aufmerksam, erhöht man das Tempo meist danach nicht mehr", erklärt Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter. Der Stadt Graz gehe es vor allem darum, das Geschwindigkeitsniveau zu senken. Für die sechs Säulen gibt es derzeit drei Geräte, die aber rasch und unkompliziert in die schwarzen Säulen "umgesiedelt" werden können. "Wir wollen mehr Sicherheit, vor allem auch für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer", betont Verkehrs-Stadträtin Elke Kahr, die im vergangenen Jahr den Antrag für die stationären Tempomessgeräte eingebracht hatte. "Das Grazer System Tempo 30 ausgenommen Vorrangstraßen hat sich bewährt und hat unsere Straßen sicherer gemacht. Das System ist aber nur freilich so gut, wie es auch eingehalten wird," so Kahr. Zusätzlich zu den stationären Tempomessgeräten bleibt die mobile Überwachung weiter bestehen, die nun auch ein zusätzliches Gerät sowie zwei neue Mitarbeiter bekommt.

Neue Standorte

In folgenden Straßen wurden die neuen stationäre Tempomessgeräte installiert: Krottendorferstraße, Schwarzer Weg, Rudersdorferstraße, Sternäckerweg, Schubertstraße und Babenbergerstraße.

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