NOTABENE

Wer denkt an die Hausfrauen?

Sie leisten unendlich wertvolle Arbeit für die Familie und die Gesellschaft insgesamt. Sie sorgen für die Kindererziehung, lernen mit ihren Sprößlingen, sie kochen, waschen, putzen, zeichnen sich als liebevolle Mütter, Ehefrauen und Krankenschwestern aus und pflegen mitunter auch noch die Eltern, Großeltern oder andere Verwandte. Dafür ernten sie bei der Angabe ihrer Tätigkeit nicht selten Spott und Hohn. Denn das Wort "Hausfrau" ist in diesem Land leider längst zu einem Schimpfwort geworden. Durch eine über Jahrzehnte hin völlig verfehlte Familienpolitik stehen unsere "Familien-Managerinnen" heute in der Öffentlichkeit oft als dumme Trutscherln da, die sie bei Weitem nicht sind.
Geht es jenen Frauen, die sich zumeist aus wirtschaftlicher Notwendigkeit ans Fließband stellen müssen oder in Pflegeberufen oder Unternehmen für Niedrigstlöhne arbeiten, um damit letztendlich den Kinderhort, die Pflege der Eltern oder eine Reinigungskraft zu Hause finanzieren zu können, besser?
Im Prinzip sicher nicht. Aber mit einer bezahlten Arbeit steigt auch das Selbstwertgefühl. Und genau das verwehrt man den Hausfrauen, die sich still und bescheiden in ihr Schicksal fügen und für das, was auch ihnen zustehen würde (noch) nicht demonstrieren.
Ein Hausfrauen-Gehalt und ein Pensionsanspruch würde viele anstehende Probleme lösen helfen.
Autor: Wolfgang Pfister

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