Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention: 100.000 Kinder informiert, aufgeklärt und gestärkt

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Julia Schwarzbauer (Spielerin), Jakob Sölkner (Spieler), Günther Ebenschweiger (Präsident), Ingrid Prenner (Schulverwaltung), Hans Deininger (Direktor), Barbara Jauk (Vizepräsidentin), Christian Haagen (Obmann Schulausschuss), Andreas Sonnleitner (Jugendreferat) und Kinder der VS Mürzzuschlag
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    Julia Schwarzbauer (Spielerin), Jakob Sölkner (Spieler), Günther Ebenschweiger (Präsident), Ingrid Prenner (Schulverwaltung), Hans Deininger (Direktor), Barbara Jauk (Vizepräsidentin), Christian Haagen (Obmann Schulausschuss), Andreas Sonnleitner (Jugendreferat) und Kinder der VS Mürzzuschlag
  • hochgeladen von Andrea Böhm

In dieser Woche wird in der Tuni Schruf Volksschule in Mürzzuschlag das 100.000ste Kind mit „Mein Körper gehört mir“ – einem theaterpädagogischen Programm gegen sexuelle Gewalt an Kindern - gestärkt.

Seit über zehn Jahren ist das „Österreichische Zentrum für Kriminalprävention“ erfolgreich mit dem theaterpädagogischen Programm „Mein Körper gehört mir“ in Österreich vertreten. Es ist ein interaktives, mehrteiliges Programm, das präventiv sexueller Gewalt an Kindern entgegenwirkt. Ziel ist es, die Kinder in ihrem Wissen über das Thema zu informieren, aufzuklären und zu stärken.

Grund zum Jubeln gibt es, da von Beginn an bis jetzt das Programm österreichweit 100.000 Kinder erreichen konnte, die dadurch informiert, aufgeklärt und gestärkt wurden. Weiters wurden auch rund 46.000 Eltern und 5.200 LehrerInnen erreicht.
Gefeiert wurde dieses erfreuliche Ereignis in der Toni Schruf Volksschule in Mürzzuschlag, die von Beginn an „Mein Körper gehört mir“ bucht. „Dieses Ziel konnte nur mit ganz viel Engagement aller Beteiligten erreicht werden“, sagt Günther Ebenschweiger, der Präsident des „Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention“. Gemeint sind damit Schulen, Elternvereine, Bürgermeister, die Landesregierungen sowie die Lions, die seit Jahren den gemeinnützigen Verein unterstützen.

Es könnten jedoch noch mehr Kinder, Eltern und LehrerInnen erreicht werden, würde auch Unterstützung seitens der Bundespolitik sowie von der Wirtschaft kommen. „Man sollte darauf schauen, dass Menschen gar nicht zu Opfern werden. Vielmehr sollte die Gesellschaft alles daran setzten, dass es keine Opfer gibt“, unterstreicht Günther Ebenschweiger sein persönliches Anliegen und bringt die Problematik der Kriminalprävention mit folgenden Worten auf den Punkt: „Beschämend ist, dass Opfern sexuellen Missbrauchs, die zumeist erst nach Jahrzehnten den Mut haben über ihr Leid zu reden, dann einfach Geld gezahlt wird. Um sexuellen Missbrauch zu verringern bzw. zu verhindern investiert die Gesellschaft jedoch kein Geld.“

Weitere Informationen: http://www.aktiv4u.at/

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