Paketzustellung Neu: Die Zukunft der Zustellung in Graz ist "sowas" von jetzt

Platzmangel: Zusteller haben es in Graz nicht einfach.
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  • Foto: Grazer Parkraumservice
  • hochgeladen von Stefan Haller

Das neue Paketboxensystem "sowas" soll im Frühjahr die Lösung für einfachere Zustellung bringen.

Die Problematik rund um mangelnden Platz für Autos, Radfahrer und Fußgänger in Graz ist bekanntermaßen keine neue. Fußgänger und Radfahrer müssen sich Wege teilen, Parkplätze sind chronische Mangelware. Besonders schwierig ist diese Thematik für Zusteller, sowohl für den Handel als auch was Pakete für Privatpersonen angeht. An Lösungen wird gearbeitet – zwei Projekte laufen.

Förderprojekte gestartet

In der Regionalstelle der WKO ist das Thema Zustellung jederzeit präsent. "Probleme mit dem Parken und Halten für Zusteller sind in Graz immer vorhanden, Lösungen müssen kommen. Ein neuer Arbeitskreis, unter anderem mit der WKO, dem Citymanagement und der Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz ist angelaufen. Lösungen werden nicht von heute auf morgen präsentiert werden, aber längerfristig muss etwas entstehen, um die Einzelfahrten für Zustellungen zu reduzieren", so Regionalstellenleiter Viktor Larissegger. Laut Barbara Urban von der Verkehrsplanung der Stadt ist man schon einen Schritt weiter: "Zwei Förderprojekte laufen. Im Geschäftsbereich wird schon seit September an einem City-Hub – also ein Logistikzentrum, in dem Anlieferung und Abholung abgewickelt werden – namens ,Graz-Log' gearbeitet, hier sind wir allerdings noch in der Planungsphase." Konkreter ist die geplante Lösung für die Beziehung zwischen Geschäft und Kunden, wie Urban berichtet: "Das Paketboxensystem ,sowas' soll zustellerunabhängig im öffentlichen oder halböffentlichen Raum Abhilfe schaffen. Das sind quasi Schließfächer für einfache Abholung." Dieses neue System soll bereits im Frühjahr als Pilotprojekt realisiert werden.

Autonome Zustellung getestet

Einen ähnlichen Weg schlägt auch die Österreichische Post ein. Autonome Zustellung durch Roboter wurde in Graz bereits getestet, trotz technisch einwandfreier Umsetzung wird das System aber noch nicht so schnell angewandt werden, wie Postsprecher David Weichselbaum erklärt: "Es gilt hier auch rechtliche Hürden zu meistern. Deswegen ist autonome Zustellung sicher erst der übernächste Schritt und vorerst nur für die Indoor-Logistik eingeplant. Für den Kunden muss der Weg zum Paket möglichst noch einfacher werden. Die nächsten Schritte sind deswegen Abholzentren und Empfangszonen für Kunden, beispielsweise bei Supermärkten, um möglichst einfach an das Paket zu kommen." Die Zukunft der Zustellung hat also schon begonnen ...

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