Grazer Blitzer
Potz Blitz – so schnell fährt Graz ab

Die "Angst" vieler Autofahrer: Ein Geschwindigkeitsmessgerät
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  • hochgeladen von Stefan Haller

In Graz wird „geblitzt“ – die Geschwindigkeitskontrollen der Polizei können hohe Strafen nach sich ziehen. 

Jeder Autofahrer hat vermutlich schon einmal das vorgegebene Tempolimit überschritten. Aber Vorsicht, neben der dadurch entstehenden Gefahr kann das auch sehr schnell sehr teuer werden, denn in Graz werden Autofahrer genauestens kontrolliert. Die Grafik unten zeigt aktuell im Grazer Stadtgebiet bekannte, stationäre Geschwindigkeitsmessgeräte – auch Radar oder Blitzer genannt. (Wichtig: Radarkästen werden laufend versetzt, daher gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)





Laufende Kontrollen

Kontrolliert wird die Geschwindigkeit der Autofahrer durch die Polizei. Diese will die genauen Standorte der Überprüfungen verständlicherweise nicht öffentlich machen, wie Polizei-Sprecher Fritz Grundnig erklärt: „Einzelne Standorte in Graz wollen wir nicht kommunizieren. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Örtlichkeiten, auf denen zum einen bereits Gehäuse installiert sind und zum anderen die baulichen Voraussetzungen für solche Gehäuse bereits bestehen.“ Wichtig dabei ist: Nicht jedes Gehäuse ist auch mit einem Geschwindigkeitsmessgerät ausgestattet. Diese können sehr einfach gewechselt und in ein anderes Gehäuse eingebaut werden. Infrage für neue Standorte kommen Durchzugsstraßen sowie neuralgische Punkte wie Kindergärten, Schulen oder Altersheime, an denen das Geschwindigkeitsniveau niedrig zu halten ist. „Nachdem Verkehrsteilnehmer nicht wissen, welche Geräte aktiviert sind, kann man auch von einer generalpräventiven Wirkung ausgehen“, so Grundnig.

Mobil und stationär

Zusätzlich zu stationären Geräten werden auch mit Zivilfahrzeugen Messungen durchgeführt, sowohl aus dem Stand als auch mittels Nachfahren. In Graz werden in den nächsten Monaten die Geräte der alten Generation (Radar) gegen moderne Geräte (Lasertechnologie) ausgetauscht. Diese modernen Geräte messen in beide Fahrtrichtungen. Schlussendlich hält Grundnig fest: „Man weiß nie, wo und wann Geschwindigkeiten kontrolliert werden. Lediglich die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit schützt vor einer Anzeige und vor empfindlichen Strafen.“

Die "Angst" vieler Autofahrer: Ein Geschwindigkeitsmessgerät

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