Rauchverbot, Annenpassage, Altstadtbim: Das bewegt die WOCHE-Leser

Am Griesplatz fordern Leser Neuerungen.

Die Artikel in den vergangenen WOCHE-Ausgaben haben großes Interesse unserer Leser hervorgerufen.
Hier ein Auszug der Leserbriefe zu den Themen Altstadtbim, Rauchverbot und Lärmerzeugung, Erneuerung des Griesplatzes und die Situation der Annenpassage, die in der Redaktion eingegangen sind:

Wertkarte als bessere Lösung

Eine Wertkartenlösung der folgenden Art statt der Ausweitung der Altstadtbim hätte mehr Vorteile: Wer keine Zeitkarte kaufen möchte, fährt (anonym) mit einer Wertkarte, von der beim Einsteigen durch einen Automaten der Regelfahrpreis bis zur Endhaltestelle abgebucht wird. Steigt man vor der Endhaltestelle aus, bucht der Automat die Kosten für den nicht in Anspruch genommenen Rest der Fahrt auf die Wertkarte zurück, sodass man nur die tatsächlichen Beförderungskosten zahlt. Diese bestehen aus einem kleinen Fixbetrag fürs Ein- und Aussteigen, den Transportkosten nach gefahrener Entfernung und einer Fahrpreisermäßigung bei Verspätung des Transportmittels. Dies hätte zur Folge, dass die Menschen überall und nicht nur in der Innenstadt auch für Kurzstrecken in die Öffis einsteigen würden statt diese zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln zurückzulegen, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis auch für kurze Strecken stimmt. (redaktionell gekürzt)
Rudolf Ziegelbecker

Anrainer leiden schon jetzt

Überall, wo Menschen miteinander zu tun haben, muss man aufeinander Rücksicht nehmen und sich das Zusammenleben ausmachen. Gegebenenfalls braucht es auch Regeln. Bereits jetzt gibt es viele Beschwerden von Anrainern wegen Musikbeschallung und Lärm durch Gäste in Gastgärten. Die Mehrzahl der Grazer Lokale hat einen Gastgarten. Zumindest in der warmen Jahreszeit ändert das absolute Rauchverbot in der Gastronomie also nichts am Lärm. 2017 wurde die Haftung für Wirte entschärft.
Waltraud Posch

Umgestaltung der Plätze

Statt ständig neue Prestigeprojekte zu fordern und zu fördern, wäre es besser, dass die Grazer Stadtregierung unter Bürgermeister Nagl endlich die notwendigen Umgestaltungen am Griesplatz oder Andreas-Hofer-Platz vorantreibt. Da werden Initiativen aus den Bezirken einfach ignoriert und mit fadenscheinigen Gründen jahrelang verschleppt. Die Wiederbelebung rund um den Lendplatz hat viele Vorteile gebracht: Sie dient Wirtschaft wie Bewohnern gleichermaßen. Damit so etwas auch auf den anderen Plätzen gelingt, sollte man sich dringend mit den Vorschlägen aus der Bevölkerung befassen und auch mutige Schritte in Richtung Verkehrsberuhigung setzen.
Monika Greilberger

Extrem niedrige Raumhöhe

Lange konnte ich nicht begründen, warum mir (und vermutlich wohl auch vielen anderen Menschen) die Annenpassage einfach zu hundert Prozent unsympathisch ist. Nach einiger Zeit konnte ich aber doch feststellen, was vermutlich, zumindest für mich, ausschlaggebend ist. Ich habe dort (sonst nirgendwo) mehr oder weniger das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt! Zumindest subjektiv (objektiv weiß ich es nicht) ist dort, zumindest in den Gängen, die Raumhöhe extrem niedrig und erzeugt einfach ein unangenehmes Gefühl.
Alexander Peschaut

Schreiben auch Sie uns einen Leserbrief an WOCHE Graz, Gadollaplatz 1, 8010 Graz oder an leserbrief@woche.at

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