WOCHE goes Fifteen Seconds
Riley Elliott – der mit den Haien tanzt

Auf Tuchfühlung: Riley Elliot mit einem riesigen Hai
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  • Auf Tuchfühlung: Riley Elliot mit einem riesigen Hai
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  • hochgeladen von Stefan Haller

Ein Haiforscher am Fifteen Seconds Festival in Graz? Die WOCHE weiß, wie es dazu gekommen ist.

Das Fifteen Seconds Festival, das am 6. und 7. Juni in der Grazer Stadthalle knappe 6.000 Vordenker versammelt, war in der Vergangenheit vor allem für Marketingthemen bekannt. Nicht umsonst hieß man zu Beginn Marketing Rockstars Festival. Heuer wurde das Programm ein weiteres mal erweitert, und unter anderem die Themenfelder Technik und Wissenschaft verstärkt. Einer der Keynote-Speaker am heurigen Festival wird der Neuseeländer Riley Elliott sein. Der Haiforscher wurde vor allem durch seine TV-Serie "Sharkman" bekannt, mit der WOCHE hat er sich schon vor dem Festival über seine Erwartungen an Fifteen Seconds, die Faszination der Haie und Angst gesprochen.

WOCHE: Sie werden am Fifteen Seconds Festival in Graz sprechen – wie ist es dazu gekommen?
Riley Elliott: Ich bin von Clara, einer der Speakerorganisatoren des Festivals kontaktiert geworden. Ich war hin und weg davon eine Einladung von der anderen Seite der Welt zu bekommen. Es zeigt, wie gut die Leute heutzutage vernetzt sein können.
Was wissen Sie schon über Fifteen Seconds und das erwarten Sie sich von dieser Erfahrung?
Sobald ich die Einladung bekommen habe, habe ich mir auf der Website den Aftermovie des letzten Jahres angesehen und wow, es hat mich umgehauen. Die Qualität der Leute die hier sprechen sowie die unglaubliche Gastfreundschaft mit der die Speaker und die Gäste hier behandelt werden, war beeindruckend. Ich erwarte mir hier mich internationalen und einflussreichen Köpfen zu treffen und auszutauschen. Das ist hervorragend wenn man bedenkt, dass ich normalerweise auf der anderen Seite der Welt, in Neuseeland zu Hause bin.
Kennen Sie Graz bereits? Wenn nicht: Was erwarten Sie sich?
Mit 18 jähren war ich auf einer Tour durch Europa, seither hab ich es nicht wieder hierher geschafft. Ich war auch kurz in Österreich, erinnere mich aber ehrlichgesgat nicht mehr an viel. Allerdings liebe ich diesen Bereich von Europa, die Menschen, die Natur, die Städte. Ich bin wirklich aufgregt und freue mich zu sehen, wie Europa heutzutage funktioniert. Dieses Gebiet scheint die Welt ja immer in großartigen Bereichen anzuführen.
Was fasziniert Sie an Haien? Wie sind Sie Haiforscher geworden?
Wie bei den meisten Menschen hat es mit Angst vor Haien begonnen. Der einzige Unterschied war, dass es bei mir nicht dabei geblieben ist. Mir wurde schon von meinen Eltern, in der Schule und später an der Universität gelehrt, immer wissenschaftlich zu denken, die Quelle zu suchen und und die Fakten zu finden. Das hat für mich bedeutet, auf die Haie zuzugehen und herauszufinden, ob die Angst begründet ist. Sie war es nicht, und meine Angst hat sich in Faszination verwandelt. Durch die Verbindung meiner Fotrschung mit den Medien und meiner Leidenschaft für die Natur, konnte ich einen vielfältigen wissenschaftlichen Weg einschlagen.





Sie sind als der "Stark Man" bekannt, das Fifteen Seconds steht vor allem für Marketing und Zukunftsdenken – wie passt das zusammen?
Wenn du die stärkste Furcht der Welt an Menschen "verkaufen" kannst, bis zu dem Punkt, an dem sie mit dir ins Wasser steigen, dann hast du ein starkes Marketingrezept. Ich versuche dieses Rezept in der gesamten Welt anzuwenden, mit modernen Medien und Wissenschaft zu verknüpfen und so ein besseres Verständnis und bessere Verbindung zur Natur zu schaffen.
Über was werden Sie bei Ihrer Keynote am Fifteen Seconds Festival sprechen?
Genau über dieses Marketingrezept – erzählt mittels Bildern und meiner speziellen Fallstudie; dem Hai.
Ist die Überwindung von Angst und Respekt etwas, dass in Ihrer Welt und der Marketing- und Wirtschaftswelt ähnlich ist?
Ja, ich denke diese Welten sind in dieser Hinsicht überraschenderweise extrem ähnlich. Es geht ganz klar darum, eine Situation oder ein Ereignis zu verstehen. Dadurch werden fast alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt, emotionales Engagement liefert den Rest.
Was machen Sie, um den Kopf auch einmal frei von Haien zu bekommen und zu entspannen?
Ich gehe surfen. Das klingt wie ein Widerspruch, jedoch ist es auch das, was mich zu den Haien gebracht hat, aber surfen und auch Fliegenfischen entspannt mich und bringt mich weg von menschlichem Stress.
Was kostet Sie mehr Überwindung – mit Haien zu tauchen oder vor tausenden Besuchern am Fifteen Seconds Festival zu sprechen?
Menschen beißen nicht. Haie meistens auch nicht, aber ihr Potential ist viel furchteinflößender.

Autor:

Stefan Haller aus Graz

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