Sichere Ausfahrt im Weblinger Kreisverkehr

Übersichtlich: Mit Markierungen und Ampeln.
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  • Übersichtlich: Mit Markierungen und Ampeln.
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Zwei Jahre nach der Eröffnung zeigt sich: Am einst unfallreichen Kreisverkehr hat sich der Umbau rentiert.

Der Weblinger Kreisverkehr ist eigentlich ein Überbleibsel der Pläne aus den 1970er-Jahren, die vorsahen, die Pyhrnautobahn oberirdisch auf der "Eggenberger Trasse" quer durch die Stadt zu führen. Das Projekt scheiterte aber am Widerstand der Bevölkerung – übergeblieben ist nur der "Weblinger Stumpf", der als Zufahrt zur Autobahn hätte dienen sollen. Rund 40 Jahre wurde der Verteilerkreis provisorisch als Zufahrt und Park&Ride-Platz genutzt, unübersichtliche Markierungen sorgten jedoch vor allem auch bei ortsunkundigen Personen für Unsicherheit. Dadurch führten beispielsweise zahlreiche Spurwechsel zu vielen Unfällen.

Unfallzahlen rückläufig

War der Umbau anfangs recht umstritten und klagten kritische Stimmen über die Sinnlosigkeit einer Ampelregelung im Kreisverkehr, kann zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des umgebauten Verteilerkreises eine positive Bilanz gezogen werden, denn die Unfallzahlen sind stark rückläufig. Gab es im Jahr 2014 beispielsweise laut der interaktiven Karte der Statistik Austria noch 20 Unfälle mit Personenschaden im Weblinger Verteilerkreis und auf der Zufahrt, hat sich die Unfallzahl im vergangenen Jahr auf zehn halbiert. In acht dieser Crashs waren ausschließlich PKWs verwickelt, bei zwei auch Motorräder.

Hier kam es 2018 zu Unfällen mit Personenschaden.
  • Hier kam es 2018 zu Unfällen mit Personenschaden.
  • Foto: Statistik Austria
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Auch heuer hat sich die Zahl weiter verringert, so wurde die Polizei laut Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter im aktuellen Jahr erst einmal zu einem Unfall im Kreisverkehr gerufen. "Bauliche Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit", betont Kemeter. Der Leiter des Straßenamts, Thomas Fischer, ergänzt: "Dass es die Konfliktströme dort nicht mehr gibt, liegt definitiv auch an der Ampelregelung. Zudem haben die Autofahrer jetzt übersichtliche Markierungen am Boden, die ein richtiges Einordnen von Anfang an ermöglichen. Dadurch ist ein Wechsel des Fahrstreifens im Verteilerkreis selbst nicht mehr notwendig. Das ist ein weiterer Grund, warum sich die Situation wesentlich entspannt hat."

Weniger Stau

Auch der Verkehrsfluss selbst habe sich wesentlich verbessert und auf den Zubringern zum Weblinger Gürtel komme es zu einer reduzierten Staubildung, so Fischer. Ein neuer Unfallhotspot hat sich möglicherweise jedoch bei der Zufahrt vom Verteilerkreis auf die Kärntner Straße gebildet, denn in diesem Kreuzungsbereich kam es im Jahr 2018 zu elf Unfällen mit Personenschaden.

Autor:

Anna-Maria Riemer aus Graz

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