Spielen ist wichtig für die Entwicklung: FRida & freD lockt mit neuen Ausstellungen

Verspielt: Gernot Reiter (GRAWE), Walburga Seidl (Steiermärkische Sparkasse), Jörg Ehtreiber (FRida & freD), Kurt Hohensinner (Jugendstadtrat), Gerald Pototschnig (Holding), Tanja Buratti (Ikea) (v. l.)
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  • Verspielt: Gernot Reiter (GRAWE), Walburga Seidl (Steiermärkische Sparkasse), Jörg Ehtreiber (FRida & freD), Kurt Hohensinner (Jugendstadtrat), Gerald Pototschnig (Holding), Tanja Buratti (Ikea) (v. l.)
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Lucia Schnabl

Mit 23. März starten im Grazer Kindermuseum zwei neue Ausstellungen: "Mal mal" und "Was kost' die Welt". "In den vergangenen 15 Jahren durften wir eine Million Besucher bei uns im Kindermuseum begrüßen. Allein im letzten Jahr waren es 99.191", freut sich der Geschäftsführer Jörg Ehtreiber. 

Der Kreativität freien Lauf lassen

Für die Ausstellung "Mal mal" hat das Kindermuseum nicht nur eine große Mallandschaft geschaffen, sondern auch 9.000 Liter Flüssigfarbe angekauft: "Viele Kinder trauen sich heute schon nicht mehr, mit Farbe zu arbeiten. Dabei ist das freie Spiel wichtig für eine gesunde Kindesentwicklung. Um die Kreativität der Kinder zu stärken, haben wir deshalb unsere Räumlichkeiten – auch die Wände – mit Leinwänden ausgestattet, auf denen sich die Kinder bedenkenlos austoben können." Denn: "Aus Kindern, die nichts dürfen, werden Erwachsene, die nichts können", ist Gerald Pototschnig von der Holding überzeugt."

Geld regiert die Welt

In Kooperation mit der Steiermärkischen Sparkasse, der Grazer Wechselseitigen Versicherung und Ikea ist auch die Ausstellung "Was kost' die Welt" für Kinder ab acht Jahren entstanden. Hier sollen die Kinder mehr über die Geschichte des Geldes und den Umgang mit demselbigen lernen. "Die Ausstellung ist sehr kommunikativ – für Eltern und für Kinder", so Ehtreiber.
Die Kinder erhalten zu Beginn der Ausstellung eine Art Sparbuch und Sparkarte. Durch Tätigkeiten und Wissenserwerb sammeln sie Punkte, die sie anschließend verwenden können, um zum Beispiel zu spenden oder Eintritt in einen Luxusraum zu erhalten. "Da gibt es dann schon oft Diskussionen mit den Eltern, die meistens wissen wollen, was hinter den verschlossenen Türen des Luxusraums lauert", so Ehtreiber. "Übrigens kommen die von den Kindern geleisteten 'Spenden' auch tatsächlich zum Einsatz: Ikea wird einer Familie mit Möbeln aushelfen."
"In Österreich ist Geld noch immer ein Tabuthema – in Familien wird sehr wenig darüber gesprochen", ist indes Walburga Seidl von der Steiermärkischen Sparkasse überzeugt. "Wir möchten die Kinder dabei unterstützen, sich Finanzwissen anzueignen und sehen das als Investment in die Zukunft."

Eintritt zum "Nulltarif"

Für Volksschulgruppen soll der Eintritt in das Kindermuseum "FRida & freD" auch weiterhin kostenlos bleiben: "Dank der Bildungsaktion mit freiem Eintritt hat sich die Besucherzahl von Grazer Volksschulen und Kindergärten im Kindermuseum verdreifacht", freut sich auch der Bildungs- und Jugendstadtrat Kurt Hohensinner. "Deshalb setzen wir diese Aktion auch 2019/20 fort."

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