Coronavirus
Stadt Graz und ÖH starten Versorgungsnetzwerk und Hotline für Hochrisikogruppe

Neues Projekt für Corona-Hochrisikogruppen: Stadtrat Kurt Hohensinner (Mitte) mit ÖH-Vorsitzenden Armin Amiryousofi und ÖH-Sozialreferent Julian Pekler (r.)
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  • Neues Projekt für Corona-Hochrisikogruppen: Stadtrat Kurt Hohensinner (Mitte) mit ÖH-Vorsitzenden Armin Amiryousofi und ÖH-Sozialreferent Julian Pekler (r.)
  • Foto: Stadt Graz/Fischer
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Zusammenhalt Graz: Die Stadt Graz und die ÖH Graz starten ein Versorgungsnetzwerk in allen 17 Stadtbezirken für die Hochrisikogruppe der Menschen über 65 Jahre und mit Vorerkrankungen. Bei diesem Service erledigen Studierende für diese Personen Einkäufe und schützen sie dadurch vor Ansteckung.

Ab Montag geht's los

Wenn's drauf ankommt, hält Graz zusammen. Das beweist auch die jüngste Initiative der Stadt Graz, die Sozialstadtrat Kurt Hohensinner gemeinsam mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft ins Leben gerufen hat.  Alle betagten Personen oder Menschen, die in die Hochrisikogruppe fallen und niemanden im Familien- oder Bekanntenkreis haben, der sie unterstützt, können sich werktags im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr unter der Nummer 0316/872-3333 melden und ihre Anliegen weitergeben. Ab Montag machen dann Studierende all ihre Erledigungen. 

Zur Hochrisikogruppe zählen Menschen, die
 über 65 Jahre alt sind
 durch Vorerkrankung immungeschwächt sind
 keine Bezugspersonen im näheren Umfeld haben sowie
 keine aktuellen Krankheitssymptome aufweisen.

Studierende, die diese Aktion unterstützen möchten, dürfen ebenso keine Krankheitssymptome haben. Sie können sich per E-Mail (generationensoli@oehunigraz.at) mit Angabe von Name, Wohnort und Telefonnummer melden. In einem Anruf mit der ÖH werden dann alle Details besprochen.

Abwicklung und Zustellung

Mitarbeiter der Stadt Graz klären am Telefon alle Voraussetzungen und teilen die ältere Person einem Studierenden zu. Dieser bekommt alle Informationen der Person und kontaktiert diese telefonisch um alle Details abzustimmen. Die Besorgung soll in Folge ohne körperlichen Kontakt stattfinden. Konkret soll die ältere Person ein Sackerl, eine Liste und Geld vor die Türe hängen. Dies wird vom Studierenden übernommen, der dann die Einkäufe erledigt und das Sackerl gefüllt wieder zurückgibt. Für den Zustellservice werden auch fünf E- Bikes der Holding Graz zur Verfügung gestellt.

In St. Leonhard im Einsatz: Bezirksvorsteher Andreas Molnár (l.) mit Armin Amiryousofi
  • In St. Leonhard im Einsatz: Bezirksvorsteher Andreas Molnár (l.) mit Armin Amiryousofi
  • Foto: KK
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Gesellschaftliche Verantwortung

"Gerade in Zeiten wie diesen, ist es unsere Aufgabe als Sozialressort Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich dieses Netz bestmöglich entfalten kann. Aus diesem Grund starten wir ab kommenden Montag unter dem Titel ,Zusammenhalt Graz' ein spezielles Projekt für die Hauptrisikogruppe des Coronavirus", freut sich Stadtrat Kurt Hohensinner über diese Initiative. Und auch ÖH-Vorsitzender Armin Amiryousofi ergänzt: „Wir als Studierende und als ÖH sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und möchten uns aktiv in Krisenzeiten für Generationensolidarität und jene, die unsere Unterstützung nun besonders brauchen,
einsetzen.“

Hier gibt es alle Informationen rund um das Coronavirus in Graz.

Und in diesem Video werden alle Details erklärt:

Neues Projekt für Corona-Hochrisikogruppen: Stadtrat Kurt Hohensinner (Mitte) mit ÖH-Vorsitzenden Armin Amiryousofi und ÖH-Sozialreferent Julian Pekler (r.)
In St. Leonhard im Einsatz: Bezirksvorsteher Andreas Molnár (l.) mit Armin Amiryousofi
Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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