Wiederaufbau
Steirer-Know-how für Notre-Dame

Steirisches Holz für Paris: LR Johann Seitinger bietet Hilfe für Wiederaufbau von Notre-Dame an.
  • Steirisches Holz für Paris: LR Johann Seitinger bietet Hilfe für Wiederaufbau von Notre-Dame an.
  • Foto: Lebensressort
  • hochgeladen von Roland Reischl

Immer noch steht die Welt unter Schock, der Brand des Kulturdenkmals Notre-Dame hat für Bestürzung gesorgt. Mittlerweile gibt es ja wieder bessere Nachrichten, wesentliche Strukturen konnten gerettet werden, das kirchliche Bauwerk soll umgehend wieder aufgebaut werden.

Steiermark bietet Hilfe für Notre-Dame an

Genau hier kommt die grüne Steiermark ins Spiel: "Als professionelles Holzbauland können wir hier präzise Antworten liefern, wir haben uns mit innovativen Holzbautechnologie in den letzten 20 Jahren als Weltmarktführer kompliziertester Bauten und Holz-Werkstoffen etabliert", lässt Agrarlandesrat Johann Seitinger wissen. Erste Kontakte nach Frankreich wurden bereits geknüpft, über die österreichische Botschaft in Paris will man an die Verantwortlichen des Wiederaufbaus herantreten.

Notre-Dame: 3D-Scan erleichtert Rekonstruktion historischer Bauten

Unterstützung kommt von Franz Mayr-Melnhof-Saurau, Eigentümer des größten Privatforstbetriebs Österreichs und Aufsichtsratspräsident des Säge- und Bauholzkonzerns Mayr Melnhof Holz AG: „Mittlerweile verteilen sich unser Holzbau-Projekte über die ganze Welt. Unsere Brettsperrholztechnologie ist beispielsweise auch für die komplexesten Konstruktionen einsetzbar und ist insbesondere statisch den meisten anderen Materialien überlegen. Zudem können auch brandschutztechnisch höchste Anforderungen erfüllt werden. Dem Holzbau sind in puncto Kubatur, Höhe und Form fast keine Grenzen gesetzt.“
Auch das Institut für Holzbau und Holztechnologie in Graz kann einen wertvollen Beitrag zum Wiederaufbau leisten, so dessen Leiter Gerhard Schickhofer: „Wir verfügen über eine enorme Expertise hinsichtlich der Revitalisierung, der Renovierung und des Wiederaufbaus historischer Holzkonstruktionen.“ Schickhofer verweist in diesem Zusammenhang auf die Bestandserfassung historisch wertvoller und schützenswerter Gebäude: „Dabei wird die jeweilige Konstruktion komplett erfasst und anschließend mittels 3D-Modell nachgebildet. So hat man bei historischen Konstruktionen – zu denen es oftmals keine klaren Plandarstellungen mehr gibt – eine detailgetreue Darstellung und tut sich im Ernstfall – das beginnt übrigens auch schon bei der Brandbekämpfung – dann bei der Rekonstruktion deutliche leichter.“

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