Corona-Maßnahmen
Stromverbrauch in Graz um fast ein Fünftel gesunken

Die Monteure der Energie Steiermark und auch der Energie Graz sind weiterhin im Einsatz, um die Stromversorgung sicherzustellen
  • Die Monteure der Energie Steiermark und auch der Energie Graz sind weiterhin im Einsatz, um die Stromversorgung sicherzustellen
  • Foto: Energie Steiermark
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Auch wenn Haushalte durch Homeoffice und Co derzeit mehr Energie verbrauchen, ist durch die Schließung zahlreicher Gewerbe- und Handelsbetriebe der tägliche Energiebedarf in Graz insgesamt um bis zu 20 gesunken. Ein Zwischenfazit in der dritten Woche zuhause.

Öffentliches Leben, das auf das Minimum reduziert wurde, und zahlreichen Unternehmen, die ihre Arbeit unterbrechen, haben natürlich auch Auswirkungen auf den Energiebedarf. "In den ersten Tagen ist der gesamte Stromverbrauch in der Stadt um circa zehn Prozent gesunken, derzeit pendelt er sich zwischen 15 bis 20 Prozent weniger als vor den Maßnahmen ein", berichtet Hannes Linder, Sprecher der Energie Graz. Zwar ist der Stromverbrauch in Summe gesunken, allerdings "ist davon auszugehen, dass der Energiebedarf zu Hause steigt", so Linder.

Große Betriebe produzieren weiter

Auch Urs Harnik-Lauris, Sprecher der Energie Steiermark, berichtet Ähnliches: "Wir merken die Maßnahmen deutlich und verzeichnen rund 15 Prozent weniger Stromverbrauch und einen Rückgang von rund sieben Prozent beim Gas. Das ist vor allem auf die Einstellung der Produktion der Betriebe zurückzuführen." Harnik-Lauris merkt aber an, dass viele große Industriebetriebe im Moment noch unverändert weiter produzieren und daher der Rückgang in Summe vielleicht geringer ist als erwartet. "In den Privathaushalten steigt der Stromverbrauch leicht, das liegt unter anderem am Homeoffice, dass mehr gekocht wird und generell am Aufenthalt zu Hause", so Harnik-Lauris.

Ausgerüstete Mitarbeiter

"Rund 85 Prozent der Mitarbeiter, also jene, die im Verwaltungsbereich tätig sind, arbeiten im Homeoffice", berichtet Harnik-Lauris. Jene Mitarbeiter, die für die Stromversorgung, Reparaturen und Wartungen vor Ort im Einsatz sein müssen, sind das auch weiterhin. Immerhin hat die Energie Steiermark rund 35.000 Kilometer Strom- und Gasnetz zu beaufsichtigen "und die störungsfreie Energieversorgung muss rund um die Uhr gewährleistet sein", so Harnik-Lauris, der abschließend sagt: "Zum Schutz der Mitarbeiter und dem aller Beteiligten haben wir unsere Monteure für allfällige Einsätze in Krisengebieten, bei Corona-Verdachtsfällen oder Ähnlichem unter anderem mit Schutzmasken und Schutzbrillen entsprechend ausgerüstet, beispielsweise wenn sie einen Einsatz im Altersheim oder im Krankenhaus haben oder wenn sie in eine Gemeinde müssen, die unter Quarantäne gestellt wurde."

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