Studie zeigt: Am Grazer Flughafen hängen 5.000 steirische Arbeitsplätze

Stippvisite am fast leeren Flughafen: Wolfgang Malik, Magnus Brunner, Barbara Eibinger-Miedl, Gerhard Widmann (v.l.)
  • Stippvisite am fast leeren Flughafen: Wolfgang Malik, Magnus Brunner, Barbara Eibinger-Miedl, Gerhard Widmann (v.l.)
  • Foto: Konstantinov
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Eine leere Abflughalle, verwaiste Schalter, gespenstische Stille: So sieht es derzeit aufgrund der Coronapandemie am Flughafen Graz aus. Wie wichtig diese Luftverbindung aber vor allem für den Wirtschaftsstandort ist, betonte kürzlich Magnus Brunner, der Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: "Eine aktuelle Studie zeigt, dass in der Steiermark 5.000 Arbeitsplätze am Flughafen hängen, dazu kommt eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 700 Millionen Euro. Internationale Anbindungen sind vor allem auch für Firmen wie Magna oder AVL ungemein hoch."

Hoffen auf neue Verbindungen

Genau deshalb hoffen Brunner, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Holding Graz-CEO Wolfgang Malik und Flughafen-Direktor Gerhard Widmann, dass in naher Zukunft wieder ein normaler Flugbetrieb möglich sein wird. "Um das Vor-Corona-Niveau zu erreichen, wird es aber wohl bis 2024 oder sogar 2025 dauern", prognostiziert Widmann. Neben der Wirtschaft sei dazu auch der Tourismus ein immer stärkerer Faktor in Graz. "Da geht es natürlich sehr stark um den Outgoing-Tourismus, sprich, um jene Menschen, die von Graz aus auf Urlaub fliegen. In den letzten Jahren wurde aber auch die Anzahl von Incoming-Touristen immer größer, die Graz und die Steiermark bereisen wollen", erläutert Eibinger-Miedl. Gerade auch der Kongress-Tourismus habe sich etabliert, "da geht leider aktuell aber praktisch gar nichts."
Weltweit wird derzeit auch über Veränderungen im Flugverkehr diskutiert. "Der Flugverkehr muss ökologischer werden, aber da gibt es gerade auch in der Steiermark ein tolles Projekt von der AVL, die an synthetischem Kerosin forscht", freut sich Brunner über das Know-how in der grünen Mark. In naher Zukunft wird vorerst aber einmal um weitere neue Verbindungen gekämpft. "Es gehen schon wieder Flüge nach Frankfurt oder Wien, ganz wichtig für uns wäre die Wiederaufnahme der Verbindung nach Stuttgart und München", rechnet Widmann vor. Es sind derzeit also kleine Schritte, die ein Licht am Ende des Tunnels signalisieren ...

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