Technik im Unterricht
Technik als Teil des Stundenplans

Längst Alltag: IT, Tablets und Co. gehören zum Schulalltag dazu wie Kreide und Tafel.
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Die Digitalisierung stellt nicht nur weite Bereiche der Wirtschaft oder des Medienbereichs vor große Herausforderungen. Insbesondere der Bildungsbereich ist hier gefordert, gilt es doch, den Schülern die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten, um die Chancen und Vorteile dieser erweiterten Möglichkeiten sinnvoll nutzen zu können. 

Masterplan für den Unterricht
Dazu arbeitet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung an einem Masterplan, welcher unter Einbeziehung von Experten sowie anderer Ministerien bis Anfang 2019 erstellt wird und dessen Umsetzung bis 2023 erfolgen soll. An 178 Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen startete im Vorjahr die verbindliche Übung "Digitale Grundbildung" als Pilotprojekt. Seit dem Schuljahr 2018/19 gilt der verordnete Lehrplan und beginnt die flächendeckende Umsetzung für alle Schulen der Sekundarstufe 1 der Neuen Mittelschulen und Allgemeinbildenden Höheren Schulen. Im Ausmaß von zwei bis vier Wochenstunden erwerben die Schüler innerhalb von vier Jahren Kompetenzen in unterschiedlichen mit der Digitalisierung einhergehenden Bereichen.

Grundkompetenzen und digitale Grundbildung
Es gilt vor allem, den Spagat zwischen dem nachhaltigen Erlernen von Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen und der sinnvollen Verbindung dieser mit der Digitalisierung zu schaffen. Auch für Volksschulkinder ist digitale Grundbildung vorgesehen. Hier sollen die Medienbildung und der reflektierte Umgang mit dem Internet sowie ein spielerischer Zugang zu Technik und Problemlösung im Vordergrund stehen. Die Steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner betont in diesem Zusammenhang: "Die Grundkompetenzen werden immer Lesen, Schreiben und Rechnen sein. Die Kunst ist es, die Grundkompetenzen sinnvoll mit der Digitalisierung zu verbinden. Es muss uns auf diesem Weg gelingen, die Zukunft in die Schulen zu bringen."

Neue Rahmenbedingungen
 
Die neuen Rahmenbedingungen erfordern auch für die Fortbildung der Lehrkräfte Anpassungen und Änderungen, um sowohl die entsprechenden Fachkenntnisse als auch die pädagogischen Kompetenzen zu garantieren. An der Pädagogischen Hochschule Steiermark werden Lehrkräfte in allen mit der Digitalisierung einhergehenden Bereichen ausgebildet. Diese umfassen etwa gesellschaftliche Aspekte des Medienwandels, Informationskompetenz, digitale Kommunikation oder Sicherheitsfragen. Außerdem wurden an Pädagogischen Hochschulen in allen Bundesländern sowie an 100 Volksschulen sogenannte "Education Innovation Studios" eingerichtet, in denen der Umgang mit Robotik und Coding auf spielerische Art und Weise erlernt werden soll.

Ressourcen schaffen
Und wie sieht es mit den notwendigen Möglichkeiten vor Ort, direkt an den steirischen Schulen aus? Das Fazit aus dem Pilotprojekt in der Steiermark, an dem 29 Neue Mittelschulen teilgenommen haben, ortet noch Bedarf an Resscourcen sowohl zeitlicher, personeller als auch materieller Art, ohne diese die Umsetzung nur unbefriedigend stattfinden wird können.

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