Brückenschlag in die Zukunft: Das ist die neue Tegetthoffbrücke

Siegerprojekt: Die Wolfgang Tschapeller ZT GmbH und das Ingenieurteam Bergmeister überzeugten mit ihrem Entwurf der neuen Tegetthoffbrücke unter insgesamt 21 Einreichungen.
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  • Siegerprojekt: Die Wolfgang Tschapeller ZT GmbH und das Ingenieurteam Bergmeister überzeugten mit ihrem Entwurf der neuen Tegetthoffbrücke unter insgesamt 21 Einreichungen.
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2023 wird die neue Tegetthoffbrücke die beiden Murufer verbinden.

Innenstadtentflechtung, Funktionalität und Design: Diese drei Eigenschaften verbindet die neue Tegetthoffbrücke, die ab dem Winter 2023/24 das linke und rechte Murufer miteinander verbinden wird. Bei einem EU-weit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewann das Wiener Büro Wolfgang Tschapeller ZT GmbH mit dem Ingenieurteam Bergmeister als Partner.
Die neue Tegetthoffbrücke wird mit 24 Metern um 3,5 Meter breiter sein als ihre Vorgängerin, zehn Meter werden für Fußgänger und als Aufenthalts- und Verweilbereiche dienen. Zudem sollen im Regelbetrieb 18 Straßenbahnzüge pro Stunde die neue Brücke queren. Baubeginn ist für Herbst 2021 vorgesehen, die Gesamtkosten für die gesamte Innenstadtentflechtung samt Brückenneubau sind mit rund 27 Millionen Euro veranschlagt. Bei der Planung wurden zudem auch Aspekte wie Naturschutz, Altstadtschutz und Leitungsinfrastruktur berücksichtigt.

Besser für Klimaschutz und Öffis

„Die Brücke ist durch die damit verbundene Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs auch ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz, den wir in Graz sehr ernst nehmen", sagt Bürgermeister Siegfried Nagl. Architekt Wolfgang Tschapeller betonte bei der Präsentation seines Projekts, dass sowohl die Verbindung der Altstadt links der Mur mit der Neustadt am rechten Murufer als auch der Übergang von der Verkehrsebene zur Wasserebene in vertikaler Richtung im Mittelpunkt seiner Überlegungen gestanden war. Für Stadtplanungs-Vorstand Bernhard Inninger bietet das Siegerprojekt dank großzügiger Fußgänger und Verweilbereiche nicht nur eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität, sondern es fügt sich auch perfekt in die geschützte Grazer Altstadt ein.

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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