AK-Wahlkampf
Christgewerkschafter Franz Gosch will AK zu digitalem Kompetenzzentrum machen

AK als Vorreiter in der Digitalisierung – das fordert Christgewerkschafter Franz Gosch.
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  • Foto: Rothwangl
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„Wir sitzen zwar im Digitalisierungszug, aber nicht in der ersten Klasse, sondern im hinteren Teil.Und der Reiseleiter fehlt.“ So pointiert beschreibt Franz Gosch, AK-Vize und Spitzenkandidat der ÖAAB-FCG-Fraktion für die Arbeiterkammerwahl im Frühjahr 2019 die aktuelle Situation.

AK als Kompetenzzentrum

Er fordert die Arbeiterkammer (AK) auf, künftig verstärkt eine innovative „Leitfunktion“ einzunehmen, geht es nach ihm, soll sie zum "digitalen Kompetenzzentrum“ ausgebaut werden. "Durch die Digitalisierung ändert sich gerade überall im Land die Art und Weise, wie gearbeitet und produziert wird."  Das biete die historisch einmalige Chance, Arbeits- und Produktionsprozesse neu zu gestalten: gesünder, altersgerecht und besser vereinbar mit dem Freitzeitverhalten der Menschen, meint Gosch. Wenn es den Vertretungen der Arbeitnehmer nicht gelinge, bei der Digitalisierung eine entscheidende Rolle zu spielen, würden sie bald keine Rolle mehr spielen, befürchtet er. Denn: „Nicht wenige Funktionäre halten die Digitalisierung für einen vorübergehenden Trend. Doch, der digitale Wandel ist keine Modeerscheinung, sondern die Zukunft.“
Die nicht ganz unbeträchtlichen Mittel, welche der AK aus den Beiträgen ihrer Mitglieder zur Verfügung stünden, könnten gar nicht besser investiert werden als in Aus- und Weiterbildung der Arbeitnehmer im digitalen Bereich. Die vorhandenen Strukturen der AK in den Regionen unseres Landes seien dafür eine geeignete Voraussetzung.

Digitalisierung: Sozialen Kompromiss finden

Neben den innovativen Angeboten der Aus- und Weiterbildung für ihre Mitglieder könnte die AK mit dem digitalen Kompetenzzentrum, so Gosch, Einfluss auf die politische Steuerung der Folgen des digitalen Wandels nehmen. Es gehe dabei vordringlich um die Veränderung der Arbeitswelt durch die digitale Revolution, um neue Fragen der Ethik in der Arbeitswelt, die sich durch den Wandel ergeben, und schlichtweg um die Frage der „guten Arbeit" angesichts der möglich werdenden neuen Arbeitsformen.
Gosch abschließend: „Genau jetzt müssen alle daran mitarbeiten, einen neuen sozialen Kompromiss für das Digitalzeitalter anzustreben.“

AK als Vorreiter in der Digitalisierung – das fordert Christgewerkschafter Franz Gosch.

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