#graz17: Alle Zahlen und Fakten zur Wahl in Graz

Neben der persönlichen Stimmabgabe vor Ort kann auch per Briefwahl gewählt werden.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl – dies wird sich in letzter Zeit wohl kaum jemand so oft denken wie Wolfgang Schwartz. Er ist Wahlreferent der Stadt Graz und hat im letzten Jahr nach dem Marathon der Bundespräsidentenwahl auch die Landwirtschaftskammerwahl organisiert. Jetzt stehen alle Zeichen auf Gemeinderatswahl, die in knapp vier Wochen geschlagen wird.

Planung ist alles

Organisieren, organisieren, organisieren – dieser Tage schicken Wolfgang Schwartz und sein Team rund 250.000 amtliche Wahlinformationen an alle Grazer aus. „Insgesamt finden ja 19 Wahlen statt“, so Schwartz, der neben der Gemeinderatswahl die 17 Bezirksratswahlen sowie die Wahl des Migrantenbeirats meint. Daher gilt es, alles gut zu koordinieren, damit die Wahlen ordnungsgemäß durchgeführt werden können. „Am Wahltag bin ich schon um fünf Uhr morgens im Amtshaus und schaue, dass alles läuft“, erzählt Schwartz, der mit über zehn Mitarbeitern in Summe 268 Wahllokale an 115 Standorten und die 800 Wahlkommissionsmitglieder betreut. „In der Früh melden sich viele und sagen, dass die Wahllokale noch nicht geöffnet sind oder Wahlkommissionsmitglieder sagen ihre Anwesenheit ab – dann müssen wir umdisponieren und alles auf Schiene bringen“, so Schwartz.

Wahlbehörde vor Ort

Neben den Wahllokalen gibt es auch 16 Wahlkommissionen, die Hausbesuche machen, falls das Aufsuchen des Wahllokals aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, man aber dennoch nicht per Briefwahl wählen möchte. „Diese Kommissionen sind auch in Gefängnissen oder Krankenhäusern unterwegs. Vor allem am LKH ist dies schon allein aufgrund der Größe des Areals eine Herausforderung“, meint Schwartz. Eine weitere Besonderheit ist etwa eine Schablone für blinde oder schwer sehbehinderte Wähler, wo durch Tasten der Listenplatz besser erkannt werden kann. Körper- oder sinnesbehinderte Menschen können eine Begleitperson auswählen, die sie bei der Stimmabgabe unterstützt.
„Wir sind am Wahltag auch telefonisch für die Bürger erreichbar, falls es Unklarheiten gibt“, so Schwartz abschließend.

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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